21.10.2019 in Ortsverein

Glückwünsche an den wiedergewählten Bürgermeister

 

Der SPD Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach gratuliert Jens Spanberger (CDU) zu seiner erneuten Wahl zum Bürgermeister unserer schönen Gemeinde Mühlhausen! Wir wünschen ihm weiterhin ein kluges, ruhiges und glückliches Händchen beim Führen seiner Geschäfte als Gemeindeoberhaupt. Wie die SPD in der Gemeinderundschau Nr. 41 ausführte, legen wir großen Wert darauf, dass auch der Bürgermeister eine grundlegende Vorstellung davon hat, die Gemeinde weiter voranzubringen und zu gestalten. Bei dieser zukünftigen Ausgestaltung unserer Gemeinde, die natürlich im Verbund mit dem Gemeinderat erfolgen soll, wird die SPD und die SPD-Fraktion Herrn Spanberger kritisch begleiten.
Für die Fraktion und den OV: Holger Schröder

08.10.2019 in Ortsverein

Bürgermeister Spanberger zu Besuch beim SPD Ortsverein

 

Beim vergangenen Monatstreff (immer am 1. Dienstag des Monats) des SPD Ortsvereins Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach durften wir Bürgermeister Jens Spanberger begrüßen, dessen Wiederwahl am 20. Oktober ansteht. Als alleiniger Bewerber hat er hier sicherlich recht gute Chancen, dennoch handelt es sich um eine demokratische Wahl, in welcher auch Herr Spanberger ein breites Votum der Bevölkerung erzielen möchte. Aus diesem Grund möchte der Bürgermeister bis zur Wahl, die im Gemeinderat vertretenen Parteien aufsuchen und seine Vorstellungen für die nächsten 8 Jahre erläutern beziehungsweise auch für Fragen zur Verfügung stehen.

Die anwesenden Genossinnen und Genossen brannten einige Fragen unter den Nägeln, insbesondere wenn man bedenkt, dass sich Herr Spanberger vor 8 Jahren bereits schonmal bei der SPD vorstellte. Damals genoss er als Parteiloser Kandidat durchaus noch das Wohlwollen der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, welche sich nun jedoch äußerst reserviert zeigten. Denn ungefähr ein halbes Jahr nach seiner Wahl wechselte Bürgermeister Spanberger ins Lager der CDU über und strebte sogleich auch das Kreistagsmandat an, welches er zuvor noch ausgeschlossen hatte. Beide Entscheidungen erklärte er nun mit sich verändernden Begebenheiten.

Innenentwicklung und Bild als Schwerpunkte

Inhaltlich setzte Spanberger einen Schwerpunkt auf die Innenentwicklung unserer Gemeinde und nahm hierbei den Leerstand in den Blick. So ist es bisher im Rahmen der Ortskernsanierung(en) möglich bis zu € 50.000 an Förderung für seine Maßnahmen zu erhalten. Jedoch fehlten hier den anwesenden Genossinnen und Genossen die weitergehende Innovation. Was ist mit all den Objekten, die außerhalb des Sanierungsgebiets lägen? Hier lohnt ein Blick über die Bundeslandgrenzen hinweg: So schafft die Gemeinde Hiddenhausen, Mitten im Kreis Herford im Nordosten Nordrhein-Westfalens, einen Erfolg, der nachahmenswert ist. Die Idee des dortigen Bürgermeisters Ulrich Rolfsmeyer ist, dass der Erwerb (seit 2012 auch der Abbruch mit Neubau an gleicher Stelle) einer mindestens 25 Jahre alten Bausubstanz mit max. € 1.500 gefördert wird. Der dortige Bürgermeister ist sich dabei im Klaren, dass es nicht die Summe mache, sondern die Idee. Die Leute kämen zwar nicht des Geldes wegen nach Hiddenhausen, aber sie würden so auf die Gemeinde und die tollen Rahmenbedingungen aufmerksam, die Familien hier vorfänden. Das habe auch viel mit Marketing zu tun. (https://www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/InformationsportalZukunftLand/Erfolgsgeschichten/Dorfentwicklung/_texte/Dossier-Dorfentwicklung.html;jsessionid=5700182B08309902B6117F7ABDB6AFE3.2_cid367?nn=7718078&notFirst=false&docId=8409062 ) So eine Idee fehle der Gemeinde Mühlhausen, wobei auch das Thema Schule und (Klein-)Kinderbetreuung sogleich eine Rolle spielte. Hier stünde die Gemeinde vor großen Herausforderungen und auch Investitionen. Die Kinderzahlen ziehen weiter an, was schließlich bedeutet, dass die Gemeinde auch entsprechende Betreuungsmöglichkeiten schaffen muss. In diesem Zusammenhang betonte Spanberger, dass Kindergärten und Schulen einen Arbeitsschwerpunkt einnähmen, welcher nun angegangen und gelöst werden müsse.