29.09.2019 in Gemeinderatsfraktion

Bericht aus dem Gemeinderat

 

Am vergangenen Donnerstag beschäftigte sich der Gemeinderat unter anderem mit dem Starkregenrisikomanagement, der Friedhofsatzung, dem Jagdwesen, der Umrüstung weiterer LED-Straßenlampen und mit den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung 2019 u.a. durch die Führungsakademie Baden-Württemberg.

 

Auch die SPD Fraktion konnte der Erstellung des kommunalen Starkregenrisikomanagements zustimmen. Dieses beleuchtet nun in einer ca. 1 – 1 ½ Jährigen Anfertigungszeit die Überflutungsrisiken privater und öffentlicher Gebäude bei Starkregenereignissen. Diese treten leider, bedingt auch durch den wissenschaftlich bewiesenen Klimawandel, auch in unserer Gemeinde immer häufiger auf. Hierbei ist zu beachten, dass bei dieser Analyse das Wasser in den Fokus genommen wird, welches durch Niederschläge über den Hängen usw. seinen Weg zum Bachbett sucht. Hochwasser, welche durch Überschwemmungen des Baches selbst auftreten, werden hier nicht erfasst. Besonders erfreulich ist der Umstand, dass bei der Erstellung dieser Risikoanalyse interkommunal, d.h. unter Einbeziehung der Städte und Gemeinden von Bad Schönborn, Kronau, Östringen, Malsch, Dielheim, Rauenberg und Wiesloch zusammengearbeitet wird. So entfällt auf unsere Gemeinde auch nur ein „kleiner“ Kostenanteil von ca. € 7.100. Die Zusammenarbeit wurde auch von allen anderen politischen Mitbewerbern gelobt. Im Nachgang ist für die SPD ist jedoch klar, dass man diese Zusammenarbeit auch auf andere Bereiche ausbreiten müsse. So macht es aus unserer Sicht durchaus Sinn, (im GVV) zum Beispiel auch bestimmte Großgeräte gemeinsam zu beschaffen oder auch in der Frage der Feuerwehren besser miteinander zu kooperieren. Auch die Verkehrssituation kann auf Dauer nicht singulär – immer nur von einer Kommune allein – betrachtet werden. Durch den Ausbau der K3520 zwischen Östringen und Mühlhausen wird es eine erfreuliche Verkehrsberuhigung für Rettigheim geben, doch wird nun auch viel Schwerverkehr über die ohnehin schon stark frequentierte B39 fahren. Dort kann man morgens wie abends und/oder bei Staus auf der A5 bzw. A6 immer wieder einen Kollaps feststellen. Die SPD wird für Rettigheim weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen konstruktiv prüfen und begleiten.

Des Weiteren wurden auf der Sitzung des Gemeinderats auch die Ergebnisse der Bürgerworkshops vorgestellt. Die am 26.03. und 06.06.2019 durch die Gemeinde und die Führungsakademie BaWü begleiteten BürgerInnenkonferenzen, wurden in ihrem „Erfolg“ durchaus kritisch beleuchtet. Positiv ist sicherlich herauszustellen, dass 10 Projekte angedacht und z.T. bereits auch durchgeführt wurden bzw. noch werden.

Unter dem Slogan „Vielfalt (er)Leben - Neue Wege der Begegnung“ wollte man gemeinsam mit der Bürgerschaft auch nach Wegen suchen, Integration, sprich Teilhabe an der Gesellschaft, für alle erfahrbar zu machen. Dabei verband man die Hoffnung, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde anzusprechen. Wie man in der Gemeinderundschau und auch in der den Gemeinderäten vorliegenden Dokumentation erkennen konnte, deckte sich der Teilnehmerkreis mit bereits politisch Tätigen und/oder in Vereinen Verantwortlichen. Es ist daher nicht gelungen, eine große Anzahl neuer interessierter Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen. Daran knüpften auch mehrere Redebeiträge an: Wie kann es in der Gemeinde gelingen, die Menschen dazu zu bewegen, ihre Ideen und Bedürfnisse zu artikulieren und sogar in den vielen Initiativen oder Vereinen Mühlhausens tätig zu werden? Für GR Holger Schröder war es wichtig, die Öffentlichkeitsarbeit zu verstärken, welche von Seiten der Gemeinde momentan nur bedingt ausgefüllt werden kann, da die betroffene Stelle in der Verwaltung nicht besetzt ist. Bürgermeister Spanberger führte aus, dass sogar die sozialen Netzwerke bespielt würden, um z.B. auch die Jugendlichen für das „Jugendforum“ zu gewinnen. Schröder wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es bei den sozialen Netzwerken nötig sei, mindestens alle zwei Tage einen Post abzusetzen, damit der Account auch als aktiv wahrgenommen wird und die „Werbung“ auch in den Köpfen hängen bleibt. Auch eine engere Anbindung und Zusammenarbeit an die Vereine der Gesamtgemeinde ist hier von besonderer Bedeutung.

Für die SPD-Fraktion: Holger Schröder

07.07.2019 in Gemeinderatsfraktion

Neue Gesichter auch in der SPD Gemeinderatsfraktion

 
V.l.n.r.: Holger Schröder, Daniel Bender, Andreas Wirth und Dominique Odar

Dominique Odar und Holger Schröder als neue Gemeinderäte vereidigt.

Am 26.05.2019 haben die Mühlhäuserinnen und Mühlhäuser Geschichte geschrieben und einen Gemeinderat gewählt, der in seiner Zusammensetzung und Buntheit für - Mühlhäuser Verhältnisse - einmalig ist. Auch bei der SPD Fraktion gab es einen Wechsel. Hier will die SPD wieder näher bei den Menschen sein, was sie u.a. bereits in den letzten Jahren durch vielfältige inhaltsstarke Veranstaltungen bewiesen hat.

Nun verabschieden wir unsere alten Gemeinderäte Andreas Wirth und Daniel Bender, denen wir für ihre geleistete Arbeit herzlich danken! Dir Andreas, wünschen wir für deine gesundheitliche Entwicklung alles erdenklich Gute! Lieber Daniel, deine berufliche Zukunft bringt einige Veränderungen mit sich. Für deinen zukünftigen Lebensweg wünschen wir dir auch alles erdenklich Gute und viel Erfolg!

Mit klarem sozialdemokratischem Profil wollen nun die frisch vereidigten Gemeinderäte Dominique Odar und Holger Schröder das kommunalpolitische Geschehen mitgestalten. Hierfür handeln wir keinesfalls losgelöst von unseren Grundwerten von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Natürlich möchten wir mit all jenen zusammenarbeiten, die einen Aufbruch für Mühlhausen begrüßen und unsere Gemeinde entsprechend zukunftsorientiert und zukunftsfest gestalten wollen. Hier hat die SPD für drängende Probleme - auch über ihr Wahlprogramm hinaus - bereits einige konkrete Vorschläge erarbeitet.

Für diese politische Arbeit wünscht der gesamte SPD Ortsverein viel Erfolg!

Bildung: Kinderbetreuung und Schule ein Schwerpunkt unserer Arbeit

Hierzu bald mehr...

07.07.2019 in Gemeinderatsfraktion

Wechsel im Ortschaftsrat in Tairnbach

 
Wolfgang Hassfeld (li.) mit Oliver Kraut

Unter der Rubrik der "Gemeinderatsfraktion" wird der SPD Ortsverein auf seiner Homepage nun immer wieder neue Informationen vorstellen können.

Jetzt möchten wir uns zunächst bei unserem Altortschaftsrat Oliver Kraut für seine Arbeit und sein Engagement herzlich bedanken! Dieser trat zur Wahl nicht mehr an und übergibt nun an unseren Genossen Wolfgang Hassfeld.

Lieber Wolfgang, wir wünschen dir viel Erfolg bei deiner kommunalpolitischen Arbeit in den nächsten fünf Jahren! Du bist natürlich auch fester Bestandteil unserer SPD Fraktion und wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit!

Für den OV: Holger Schröder

Der neue Ortschaftsrat in Tairnbach mit unserem Fraktionskollegen Wolfgang Hassfeld (5. v.li.)

23.05.2018 in Gemeinderatsfraktion

Erweiterung der Sportanlage des 1. FC Mühlhausen

 
Eine Stellungnahme unseres GR Daniel Bender:
 
In der vergangenen GR-Sitzung beriet man über den Antrag des FC Mühlhausen. Die SPD-Fraktion stand dabei den meisten Punkten des Antrages positiv gegenüber. Darüber hinaus begrüßte man das Engagement der Dietmar-Hopp-Stiftung.
 
Jedoch beabsichtigte die SPD-Fraktion einzelne Punkte separat abzustimmen, um ein breites Meinungsbild zu den jeweiligen Punkten und eine differenzierte Abstimmung zu ermöglichen. Eine Aufsplittung macht es möglich, dass man genau abwägen kann, welche Teile des Antrages man für sinnvoll erachtet. Aus diesen Beweggründen stimmte die SPD-Fraktion dem Antrag der Grünen zu, der eben diese Intention hatte. Dieser Antrag sollte lediglich die einzelnen Punkte aufsplitten und nicht den Inhalt an sich ändern.
 
Die Punkte Flutlichterneuerung und Flutlichtneubau waren für die SPD unstrittig, da das alte Flutlicht nicht mehr zeitgemäß ist. Das Flutlicht im Waldparkstadion war ebenso unstrittig, da sich so mehr Kapazitäten für viele Vereine (Leichtathletik etc.) ergeben.

Der kritische Punkt war der Neubau eines Kleinspielfeldes. Aus Sicht der SPD ist dieses Feld „nice to have“, aber nicht zwingend notwendig. Die SPD kommt zu diesem Entschluss, da die Gesamtgemeinde mit dem Neubau des Flutlichtes im Waldstadion 5 Sportplätze hätte. Die Fußballvereine der Gesamtgemeinde haben in den höheren Jugendmannschaften eine Spielgemeinschaft. Deshalb ist die SPD der Meinung, dass man die Mannschaften bei 5 Sportplätzen gleichmäßig verteilen könnte und so jede Mannschaft genug Platz zum Trainieren und Spielen hätte. Im Sinne einer intrakommunalen Zusammenarbeit wäre das lobenswert. Beachtet man, dass in der ältesten Jugendmannschaft die Gemeinde Dielheim beteiligt ist, stehen noch mehr Sportplätze zur Verfügung. Alle fußballspielenden Kinder der Gesamtgemeinde Mühlhausen hätten die Möglichkeit ihren Sport auszuüben. Zwar nicht alle in Mühlhausen, aber eine Fahrt nach Dielheim sollte zumutbar sein. Dazu kommt, dass die Gemeinde mit der Umstellung auf die Doppik jede Ausgabe überprüfen muss und der Unterhaltung von der Gemeinde getragen wird.

08.03.2015 in Gemeinderatsfraktion

SPD Beitrag zum Haushalt Mühlhausen 2015

 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Herr Bürgermeister Spanberger, meine Damen und Herren von der Verwaltung, sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Ich möchte die diesjährige Haushaltsrede mit einem Zitat eines ehemaligen Mitgliedes unseres Rates beginnen.

„Die Kommunen sind zentraler Bestandsteil unseres Gemeinwesens. Sie nehmen wichtige Aufgaben der Daseinsvorsorge und der lokalen Infrastruktur wahr. Um die grundgesetzlich garantierte Selbstverwaltung zu sichern, müssen Kommunen handlungsfähig sein. Voraussetzung dafür sind auch gesunde (Kommunal-) finanzen.“

Die Eine oder der Andere kann dieser Aussage bestimmt beipflichten – aber spätestens bei der Definition, wann die Finanzen „gesund“ sind und wann nicht, dürften sich unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Meinungen bilden. Ein Anwachsen des  Schuldenberges wird wahrscheinlich niemand als „gesund“ bezeichnen, das Abtragen des Schuldenberges wird wahrscheinlich jeder gut heißen. Man sollte deshalb dringend Sorge tragen, das Anwachsen des Schuldenberges zu begrenzen. Zudem ist die zukünftige finanzielle Entwicklung der Gemeinde Mühlhausen nicht ohne weiteres vorhersehbar.

Mit der SPD für Mühlhausen