13.08.2020 in Ortsverein

Ferienspaßaktion mit dem SPD-Ortsverein

 

Am vergangenen Freitag veranstalteten wir als SPD-OV wieder unsere Ferienspaßaktion. Leider dieses Mal unter erschwerten Bedingungen. Zum einen war die Teilnehmerzahl durch Corona begrenzt, zum anderen hielt die große Hitze von der Teilnahme an unserer Aktion ab. Trotz alledem ließen wir uns die gute Laune nicht verderben und starteten gut ausgerüstet mit unseren Autos Richtung Schatthausen zum Hohenhardter Hof zum Adventure Golfplatz.

Ausgestattet mit Putter und Ball für jeden, machten wir uns auf zum ersten von 18 Löchern. Für die Kids war sofort klar, dass wir in zwei Gruppen spielen – Jung gegen Alt. Diese Herausforderung mussten wir natürlich annehmen, doch nicht ohne Angst uns zu blamieren, da wir zwei „ Profigolfer“ in der gegnerischen Mannschaft hatten. So begann unser Spiel mit Spannung und Spaß. Jeder war gespannt, wie die jeweils andere Gruppe die Herausforderungen in der wunderschön angelegten Anlage meisterte. 18 Loch waren zu bewältigen und wir wurden vor vielfältige Aufgaben gestellt. Einmal musste der Ball über eine Schanze, um den Wassergraben zu überwinden, oder er musste in der Höhle ins Loch getroffen werden. Die Spannung stieg von Loch zu Loch, da sich ein Kopf-an Kopf-Rennen abzeichnete, was uns „Alte“ doch einigermaßen beruhigte.

Wir konnten während des Spieles immer wieder kleine Auszeiten an den überdachten Bänken auf der Wegstrecke nehmen, um uns vor der Sonne zu schützen und etwas zu trinken. Unseren Profis gelang jeweils ein „Hole in One“, was der Jugend natürlich einen gewissen Vorteil verschaffte. So erreichten wir schließlich gut gelaunt nach 2 Stunden Loch Nr. 18.

Bei gekühlten Getränken unter Sonnenschirmen ging es dann zur Auswertung. Und wie konnte es anders sein ... die Jugend hat mit zwei Punkten weniger den Sieg errungen. Dazu nochmals herzlichen Glückwunsch!

So machten wir uns dann einige Zeit später wieder auf den Heimweg nach Mühlhausen. Bei der Eisdiele gab es dann noch eine kleine Stärkung, bevor wir schließlich nach einem schönen Nachmittag auseinandergingen.

Für den SPD-OV: Karin Hassfeld

05.05.2020 in Ortsverein

Solidarität. Gemeinsam was bewegen

 

Seit 130 Jahren gehen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Tag der Arbeit weltweit auf die Straße, um für ihre Rechte zu kämpfen. Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Auch wenn wir in diesem Jahr nicht auf den Straßen demonstrieren konnten, zeigten die Mitglieder der SPD ein Zeichen der Solidarität. Denn gemeinsam mit den Gewerkschaften kann man was bewegen, denn solidarisch ist man nicht allein. Am Tag der Arbeit wie an jedem anderen Tag im Jahr. So zeigten auch die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach "Flagge"!

Der Tag der Arbeit ist auch der Tag der Solidarität.

Wir halten zusammen! Das macht uns stark – natürlich gerade auch in der Krise. Solidarität erfordert aber auch eine klare politische Haltung: Für einen starken Sozialstaat, für gute Arbeit – und für Europa. Und auch für den SPD-Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach heißt das:

  • Ein starker Sozialstaat. Wir wollen mehr soziale Sicherheit, nicht weniger! Dafür haben wir schon auf unserem Parteitag im Dezember ein umfassendes Konzept beschlossen. Ein neuer Sozialstaat, der Brücken baut und Wege ebnet – der unterstützt, immer im Respekt vor der Lebenssituation jedes einzelnen Menschen.
  • Starke Tarifbindung, gute Löhne. Tarifbindung zahlt sich aus. Und wir wollen, dass noch viel mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von guten Tarifverträgen profitieren können. Sie sollen leichter allgemeinverbindlich werden können, damit sie dann jeweils für eine ganze Branche gelten. Öffentliche Aufträge wollen wir nur noch an Unternehmen vergeben, die nach Tarif zahlen. Und zusätzlich machen wir uns für einen höheren Mindestlohn stark: mindestens 12 Euro.
  • Europäische Solidarität. Wir gehören zusammen. Und wir halten zusammen! Denn nur gemeinsam können wir die Krise überwinden und anschließend wieder stark werden. Darum wollen wir ein kraftvolles Konjunkturprogramm für ganz Europa. Denn Abschottung macht klein. Solidarität ist die Antwort

Für den OV: Holger Schröder

22.01.2020 in Ortsverein

Genossenschaften können örtliche Probleme auffangen

 

Der Ortsvereinsvorsitzende Holger Schröder und Pressesprecher Dr. Michael Mangold befanden bei einem Pressegespräch mit der RNZ Anfang Januar, dass es gerade in der Gesamtgemeinde Mühlhausen große Potenziale gibt, um örtliche Probleme genossenschaftlich zu lösen.

„Die großen gesellschaftlichen Themen und Aufgabenstellungen finden sich auch im unmittelbaren Lebensraum unserer Gemeinde wieder, dies muss auch für ihre Lösungen gelten,“ so Holger Schröder vom SPD-Ortsverein Mühlhausen. Ob es um den Ausbau der Kinderbetreuung oder ausreichend erschwingliche Pflegeplätzen für Senioren handelt: Solidarisch ausgerichtete und genossenschaftlich organisierte Modelle genießen jeweils eine besondere Priorität. Man sieht sich nach Einschätzung des Ortsvereinsvorsitzenden Holger Schröder und des Pressereferenten Dr. Michael Mangold in der Gemeinde Mühlhausen mit diesen Problemen in besonderem Maße konfrontiert. „Es werden flexible, bedarfsgerechte und solidarische Lösungen braucht, die zudem zeitnah zu geschaffen sind.“ Sie stützen sich dabei auf aktuelle Zahlen aus dem Rathaus, auf Gemeinde- und Regionalentwicklungskonzept sowie Erfahrungen aus anderen Kommunen. Trotz Kinderhaus Rettigheim und frisch modernisiertem Kindergarten St. Josef in Mühlhausen „bleibt die Betreuungssituation angespannt“: Holger Schröder zufolge gibt es 86 Plätze für unter Dreijährige, damit eine Deckung von 32 Prozent, zu wenig, konstatiert er. „31 Krippenkinder und 19 Kindergartenkinder sind im vergangenen Jahr in auswärtigen Einrichtungen betreut worden, was weder für die Familien noch für die betroffenen Gemeinden akzeptabel ist.“

Für Senioren und gegen die Verödung der Ortskerne

Das Angebot für Senioren sei, wie immer wieder betont wird, umfassend, demnächst eröffnet ja auch ein Neubau mit 90 stationären Pflegeplätzen. Da kritisiert die SPD aber die Kosten: „In Pflegestufe 3 muss man 2300 Euro im Monat privat dazulegen“, so Schröder: „Wer kann sich das leisten?“ Ferner läge eine hohe Fremdbestimmung sowie eine soziale Isolation der Senioren vor. „Zusätzlich müsse man sich bewusst machen, dass die Zahl der Hochbetagten – 195 Menschen in Mühlhausen sind gegenwärtig 85 Jahre und älter – nach Angaben des Statistischen Landesamtes in den nächsten Jahren weiter massiv steigen werde“, so Dr. Mangold. Der Problemdruck werde daher größer, aber, so Dr. Mangold: „Wir möchten nicht mehr vom Gleichen, sondern solidarische und intelligentere Lösungsmodelle, als sie bislang realisiert wurden.“ Es gäbe Möglichkeiten gemeinschaftliche Wohnformen zu verwirklichen, die zugleich dem Veröden der Ortskerne etwas entgegensetzen. Daher sollten Konzepte entwickelt werden, bei denen „nicht alle Alters-und Sozialklassen in Schubladen sortiert, sondern Möglichkeiten solidarischen und gemeinschaftlichen Lebens und Wohnens“ geschaffen werden. Dies führe zu geringeren Kosten, belebe die Ortszentren, steigere den sozialen Zusammenhalt, weite die Identifikation mit der Gemeinde aus und erhöhe schließlich insgesamt die Lebensqualität der Bevölkerung.


Bereits bei Informationsveranstaltungen zum Kommunalwahlkampf letztes Jahr und im Sommer 2018 habe man diese Themen öffentlich besprochen, Wissenschaftler und Vertreter verschiedener Genossenschaften zu Vorträgen eingeladen und den Austausch mit der Bürgerschaft begonnen. Bei der Aufarbeitung dieser Themen wurde man auch auf erfolgreiche Praxismodelle anderer Kommunen aufmerksam. Als Beispiel nennt Schröder die kleine Gemeinde Tengen im südlichen Baden-Württemberg oder Neukirchen beim Heiligen Blut in Bayern. „Es gibt sehr interessante Praxismodelle, gleichwohl sollten wir unsere eigene Lösung für die Gemeinde und mit der Bürgerschaft entwickeln. Lernen heiß ja nicht einfach nachmachen, sondern kompetent übertragen“, so Dr. Mangold. Den begonnenen Austausch zu diesen Lösungsmodellen wolle man nun erweitern und jetzt Ratsfraktionen, Gemeindeverwaltung, Kirchen und die interessierte Bürgerschaft einladen. „Die Gemeinde“, so Holger Schröder, „könne beispielsweise ein Vorkaufsrecht für leer stehende Geschäfte oder Häuser innerorts beschließen und es gemeinnützigen Projektträgern, beispielsweise einer Mehrgenerationen-Wohnungsgenossenschaft günstig anbieten. Hier kann bürgerschaftliches Engagement wirklich neue Lösungen entwickeln.“

15.12.2019 in Ortsverein

Frohe und gesegnete Weihnachten

 

Der SPD Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!