03.08.2019 in MdB und MdL

Eindrücke aus der Praxis

 

SPD-Bundestagsabgeordneter Lars Castellucci besuchte das Familienunternehmen Kress Fahrzeugbau in Meckesheim

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci war zu Gast bei dem Meckesheimer Familienunternehmen KRESS Fahrzeugbau. Der Abgeordnete wurde sehr herzlich empfangen und nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Unternehmens durch den Geschäftsführer Joachim Kress durch die Fertigungsanlagen geführt. 

Der Kontakt zur Firma hatte sich in Berlin auf dem Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Mai dieses Jahres ergeben. Dort stellte KRESS Fahrzeugbau seinen innovativen Kühlkoffer für Kühlfahrzeuge vor. Finanziell unterstützt wurde die Entwicklung durch die technologieoffene Innovationsförderung des BMWi. Lars Castellucci hatte es sich nicht nehmen lassen, das Unternehmen aus diesem Anlass an dessen Stand in Berlin zu besuchen und dabei angekündigt, auch gerne am Sitz in Meckesheim vorbeizuschauen.

„Die Vielfalt der Betriebe in den Meckesheimer Gewerbegebieten ist insgesamt sehr beeindruckend. Hier ist in den vergangenen Jahren auch politisch von Verwaltung und Gemeinderat klug gehandelt worden, um dem örtlichen Mittelstand gute Bedingungen zu bieten. Besuche in Unternehmen wie KRESS Fahrzeugbau machen mir immer eine große Freude. Man spürt den Stolz auf die Familientradition, die Dynamik, um immer am Puls der Zeit zu sein und trifft viele engagierte Mitarbeiter von der Geschäftsführung bis zur Produktionshalle. Ich wünsche dem Unternehmen auch künftig allen erdenklichen Erfolg“ so Castellucci.

03.08.2019 in MdB und MdL

Ein BAföG, von dem man wohnen, leben und lernen kann

 
Am 1. August 2019 trat die 26. BAföG-Novelle in Kraft. Ab dem Wintersemester 2019/20 verbessern sich die Leistungen des BAföG deutlich.
Davon werden zukünftig mehr junge Leuten profitieren. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit im Bildungswesen: „Egal, ob Ausbildung oder Studium: Jungen Menschen müssen alle Wege offen stehen“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Rhein-Neckar, Lars Castellucci.
In den letzten Jahren sind immer weniger Schülerinnen, Schüler und Studierende durch das BAföG gefördert worden. „Steigende Einkommen der Eltern haben dazu geführt, dass junge Menschen keinen Förderanspruch mehr hatten. Obwohl natürlich gleichzeitig die Lebenshaltungskosten gestiegen sind. Hinzu kommen komplizierte Antragsverfahren und die Angst vor Schulden, die junge Menschen davon abgehalten haben, BAföG zu beantragen. Zudem sind die Wohnkosten gerade in Hochschulstädten dramatisch gestiegen. Und immer mehr Studierende erziehen Kinder. Deswegen haben wir das BAföG umfassend verbessert“ so der Abgeordnete.
Jeweils zu Beginn des Schuljahres beziehungsweise des Wintersemesters werden die Bedarfssätze erhöht. Neben Erhöhungen des Wohn- und Krankenkassenzuschlags dürfen sich insbesondere BAföG-Empfangende, die Kinder erziehen oder nahe Angehörige pflegen, über bessere Leistungen freuen. Zudem wird ein Schuldenschnitt nach 20 Jahren eingeführt. Insgesamt steigt der Förderhöchstsatz beim BAföG so von 735 Euro auf 861 Euro monatlich.

„Ein Studium darf nicht am Geld scheitern. Deshalb sorgen wir dafür, dass mehr junge Menschen Anträge stellen können und wieder mehr Menschen BAföG erhalten“, erklärt Castellucci.

29.07.2019 in MdB und MdL

„Cheers to politics“ – Digitalisierung und jetzt?

 

SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci und Jens Zimmermann diskutieren mit jungen Menschen über die Chancen und Risiken der Digitalisierung

Netzausbau, Algorithmen und weitere Fragen rund um unsere digitalisierte Zukunft sind Themen, die bei jungen Menschen auf großes Interesse stoßen. Dies zeigte sich auch in Wiesloch auf dem Marktplatz. Dort trafen sich knapp 15 junge Menschen mit den SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci und Jens Zimmermann, der zudem digitalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion ist.

Bei kalten Getränken und Chips diskutierten die Abgeordneten mit den Jugendlichen über Themen wie die Einführung des 5G-Netzes, Künstliche Intelligenz und Probleme und Möglichkeiten der Digitalisierung für Gesellschaft und Politik.

„Digitalisierung ist ein Politikbereich, in dem man noch unglaublich viel erreichen kann. Es geht wie überall um ein Abwägen von Chancen und Risiken“ betonte Jens Zimmermann, der als Experte zu dem Abend geladen war.

Lars Castellucci zeigte sich hoch erfreut über das Engagement und große Interesse der jungen Leute in dem Themengebiet!

15.07.2019 in MdB und MdL

Cheers to politics

 

15.07.2019 in MdB und MdL

Wie soll der Sozialstaat der Zukunft aussehen?

 
V.l.n.r.: Andreas Spiziali, Sonja Huth, Lars Castellucci, Dagmar Schmidt und Ursula Igel

Intensive Diskussion auf Einladung von Lars Castellucci in Sandhausen

Der deutsche Sozialstaat steht von zwei Seiten unter Druck: Zum einen sind diejenigen, die seine Hilfe brauchen, unzufrieden, weil sie ihn als kalt und bürokratisch wahrnehmen. Zum anderen wollen einige Leute, die nicht auf den Sozialstaat angewiesen sind, diesen aushöhlen und schwächen.
Die SPD hat deshalb ein Konzept vorgelegt, wie der Sozialstaat zukunftsfest gemacht werden soll. Dazu zählt zum Beispiel ein „Bürgerservice“, also eine zentrale Anlaufstelle für alle Menschen bei allen Anliegen. „Wir wollen damit zukünftig sicherstellen, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht von Amt zu Amt weitergeschoben werden können, ohne eine Lösung für ihr Problem zu erhalten“, erklärte Dagmar Schmidt, stellvertretende Sprecherin für Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion, kürzlich bei einer Diskussionsveranstaltung auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci in der Stadtbibliothek Sandhausen. Sie führte unter anderem auch aus, dass die SPD sich für ein „Recht auf Arbeit“ einsetzt, anstatt Menschen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen „ruhigstellen“ zu wollen.
An der Diskussionsrunde nahmen neben Dagmar Schmidt und Lars Castellucci auch Sonja Huth, Vorsitzende der Wieslocher Tafel, Ursula Igel, Mitglied der Geschäftsführung des Diakonischen Werks im Rhein-Neckar-Kreis, und Andreas Spiziali, stellvertretender Vorsitzender der AWO Sandhausen, teil. Alle drei berichteten eindrucksvoll aus der praktischen Arbeit und den alltäglichen Hürden im Zusammenhang mit dem Sozialstaat. Auch einige der Besucherinnen und Besucher konnten entsprechende Geschichten beisteuern.
„Unser Konzept ist nicht als abgeschlossen zu betrachten, sondern soll jetzt breit diskutiert werden. Deshalb mache ich solche Veranstaltungen wie heute und plane auch noch Diskussionsrunden zu den Themen Rente und Pflege. Alle sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen“, fasste Castellucci am Ende der Veranstaltung zusammen.

Die Diskussion zum Thema Rente findet am 27. September in Epfenbach statt. Weitere Details zur Veranstaltung werden rechtzeitig bekannt gegeben.