Motivierende Gespräche im Begegnungscafé Mulin

Veröffentlicht am 21.12.2022 in MdB und MdL

Nachdem im September diesen Jahres die offizielle Eröffnung des „Begegnungscafés“ Mulin (altdeutsch für Mühle) in der Schulstraße 3 in Mühlhausen stattfand, war es für den Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci, die SPD-Kreisvorsitzende Andrea Schröder-Ritzrau und den Vertreter des SPD-Ortsvereins Michael Mangold Zeit mit den engagierten ehrenamtlichen Betreiberinnen in Ruhe ins Gespräch zu kommen. Dabei ging es um die gegenwärtige Situation und insbesondere Vorstellungen und Wünsche für die nähere Zukunft.

Frau Derendorf und Frau Fieres vom Cafés Mulin erläuterten zunächst die finanzielle Basis des Projektes. Das Café konnte mit einer Anschubfinanzierung des Landesprojekts „Integration vor Ort – Stärkung kommunaler Strukturen“ als gemeinsames Projekt des Gemeindeverwaltungsverbandes in Mühlhausen realisiert werden. Neben Mühlhausen sind daher auch die Gemeinden Rauenberg und Malsch Projektträger, die auch gemeinsam mit Mühlhausen die Betriebskosten übernehmen.

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Die Betreiberinnen verdeutlichten im Gespräch ihren Wunsch nach einer substanzielle Erweiterung des Konzeptes, da der Bedarf an den angebotenen Leistungen auch in Rauenberg und Malsch erheblich sei und die projektgebundene Anschubfinanzierung nicht allein der Gemeinde Mühlhausen sondern dem Gemeindeverwaltungsverband insgesamt zur Verfügung stehe. Mit den in Mühlhausen bereits angebotenen Leistungen lässt sich eine lange und offene Aufzählung beginnen: Sie reichen vom Secondhand-Laden über Schülernachhilfe, einen Spieletreff, Selbsthilfetreffen, Nähkurse, Deutschkurse, Smartphone-Sprechstunde (für Menschen ab 70), Kulturveranstaltungen (Konzerte, Lesungen, Vorträge, Ausstellungen) bis zu einem Reparaturcafé, das zur nachhaltigen Nutzung von allerlei Gerät beitragen soll. Möglich ist dieses breite Angebot durch ehrenamtlich Tätige  aus der Gemeinde bzw. dem Gemeindeverwaltungsverband.

Das Begegnungscafé erfüllt eine bzw. zahlreiche wichtigen Aufgaben in den Gemeinden, wie Castellucci hervorhob. Der Wert eines kommunikativen Ortes, ohne Konsumzwang und mit der Möglichkeit selbst in unterschiedlicher Art und Weise aktiv zu werden, sei für kleine Gemeinden nicht zu unterschätzen. Nicht alle Bevölkerungsgruppen sind durch Vereine organisiert bzw. wollen durch Mitgliedschaften gebunden werden und viele wünschen sich einen Ort  für ein zwangloses Treffen, das unterschiedliche Gäste spontan zusammenführt. Neuankömmlinge in der Gemeinde, aus welchen Gründen sie auch immer den Weg nach Mühlhausen gefunden haben, können hier einen ersten und unverbindlichen Anlaufpunkt finden.

Im gemeinsamen Gespräch wurde auch deutlich, dass das Café Mulin sich nicht durch ein starres und bereits vollends fertiges Konzept kennzeichnet, sondern von den Angeboten und vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger lebt. Ein „offenes Konzept“, das gerade dadurch wichtige Aufgaben erfüllt.

Lars Castellucci und Andrea Schröder-Ritzrau erkundigten sich auch nach den Wünschen die ehrenamtliche Arbeit und damit das Konzept des Cafés zu unterstützen.

Nach Angaben von Frau Derendorf und Frau Fieres wäre ein Schaukasten am Café wichtig.  Er könnte der Information über angebotene Aktivitäten genauso dienen, wie Kontaktadressen für den weiteren Austausch anbieten. Weiterhin wurde ein barrierefreier Zugang zum Café genannt,  da die Stufen zum Eingang für manche Besucherinnen und Besucher eine zu große Barriere darstellen. Eine Verbesserung der Infrastruktur des „Begegnungscafés“ Mulin steht ebenfalls auf der Wunschliste. So ist es zwar sehr dankenswert, dass die Gäste des Café die Toiletten des nachbarschaftlich gelegenen Rathauses benützen dürfen, doch sollte hier mittelfristig ein eigenes WC installiert werden.

Die Vertreter der SPD sicherten zu am Ball zu bleiben. Das hohe Engagement und die große Motivation der Betreiberinnen benötigen günstigere Bedingungen, so war man sich einig, nicht lediglich weil die angebotene weihnachtlichen Plätzchen so lecker waren!

Für die SPD: Michael Mangold

 

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