Politik für alle – Lars Castellucci und Dominique Odar gaben Antworten, wie Rechtspopulismus zu begegnen sei

Zusammen mit der SPD-Kandidatin für das Europäische Parlament Dominique Odar, dem Vorsitzenden des Sinsheimer Bündnisses für Toleranz Dietmar Coors und vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutierte der Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci bei der Veranstaltung „Politik für alle“ Strategien, mit Rechtspopulisten umzugehen. Zu der Veranstaltung hatten der SPD-Stadtverband Sinsheim und die Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt der SPD Rhein-Neckar eingeladen.

Der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Harald Blum und Stella Kirgiane-Efremidis, die Sprecherin der AG Migration und Vielfalt der SPD Rhein-Neckar eröffneten die Veranstaltung, bei der Lars Castellucci aus seinen persönlichen Erfahrungen des ersten AfD-Jahres im Bundestag berichtete. Sein Fazit: „Die AfD bekämpfen, aber gleichzeitig um die Wähler der AfD kämpfen“. Dabei nannte er drei zentrale Punkte, die dazu beitragen können, diesem Ziel näher zu kommen: Zunächst sei es wichtig, ein positives Zukunftsbild zu entwickeln, dass den Bürgerinnen und Bürgern Hoffnung gibt, und Begegnungen zwischen Gruppen zu ermöglichen, die sonst wenig miteinander gemeinsam haben. Zudem sei es notwendig, eine verständliche Sprache zu verwenden, die alle mitnimmt und nicht nur für Expertinnen und Experten verständlich ist. Um seinen dritten Aspekt zu verdeutlichen griff der SPD Politiker auf das Gleichnis vom verlorenen Schaf aus der Bibel zurück, in dem ein Schäfer seine ganze Herde alleine lässt, um ein einziges verlorenes Schaf zu finden und zurück zu bringen. „Damit dieses Gleichnis auch in Deutschland funktionieren kann, müssen wir eine Politik für alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen machen“, so Castellucci und griff damit auch den Titel der Veranstaltung auf.

Auch der ehemalige Seelsorger Dietmar Coors betonte in seinem Beitrag die Wichtigkeit, positive Begegnungen zu ermöglichen. So können gegenseitiges Verständnis und Toleranz gefördert werden: „Deswegen bieten wir Veranstaltungen wie ‚Weihnachten für alle‘ an. Da feiern wir Weihnachten mit allen Menschen, die interessiert sind, dieses christliche Fest kennenzulernen“, so Coors.

Für die Europakandidatin Dominique Odar aus Mühlhausen ist ein starkes Europa unabdingbar, um Rechtspopulismus entgegenzuwirken und den Frieden in Europa zu wahren: „Europa hat uns den Frieden gebracht, nun ist es an uns, diesen zu bewahren und zu gestalten“, so Odar. Um die Wichtigkeit Europas für Deutschland und den Frieden weltweit zu betonen, beschloss sie die Veranstaltung mit einem Zitat aus der Präambel des Deutschen Grundgesetzes und verdeutlichte, dass der europäische Gedanke der Bundesrepublik Deutschland schon in die Wiege gelegt worden war.

SPD lud zur Diskussion über „Kommunale Bürgerbeteiligung“ ein

V.l.n.r.: Prof.Dr.Uwe Hochmuth, Dr. Michael Mangold, Alexander Lucas und Holger Schröder

Veranstaltungsreihe: "WAS MENSCHEN BEWEGT"

„Keine einfachen Lösungen für schwierige Probleme!“

Dielheim. Die Durchsetzung gleicher Teilhaberechte ist von Beginn an ein Kernanliegen der Sozialdemokratie. An dieser politischen Traditionslinie knüpfte auch die nächste Veranstaltung in der Reihe „Was Menschen bewegt“ an und thematisierte Möglichkeiten der kommunalen Bürgerbeteiligung. Am vergangenen Dienstag, stellte man sich im Bürgersaal des Rathauses in Dielheim bereits im Titel die Frage: „Unter welchen Bedingungen können Formen der direkten Demokratie sinnvoll sein?“. Im Namen der gastgebenden SPD-Ortsvereine Dielheim, Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach und Rauenberg/Rotenberg mit Malschenberg & Malsch konnte Alexander Lucas, Vorstandsmitglied der SPD Dielheim, zwei Referenten begrüßen, die einen großen Bogen von der Demokratietheorie über praktische Erfahrungen mit Bürgerentscheiden bis zu Schlussfolgerungen für die Kommunalpolitik schlugen: Dr. Michael Mangold und Prof. Dr. Uwe Hochmuth.

Als ehemaliger Stadtkämmerer von Karlsruhe weiß Uwe Hochmuth um Fragen der Finanzen gleichermaßen, wie er als studierter Philosoph die Fallstricke von direktdemokratischen Verfahren kennt. Dieses wissenschaftliche und praktische Wissen setzt er derzeit bei einem Forschungsprojekt zum Bürgerbeteiligungsverfahren in Heidelberg-Boxberg ein. Bei Zufriedenheit sei eine geringe Bereitschaft in der Bürgerschaft anzutreffen sich zu engagieren, so Hochmuth. Im Fall einer Unzufriedenheit aufgrund von Problemlagen hingegen würde schnell eine destruktive Grundhaltung entstehen, bei welcher staatliche Institutionen und politische Vertreter pauschal verunglimpft werden. Kritik an bestimmten Verhältnissen müsse jedoch konstruktiv vorgebracht und demokratische Regeln eingehalten werden. Hierzu gehört insbesondere die Akzeptanz einer Pluralität von Meinungen bzw. politischen Standpunkten, die durch Haltungen wie „wir sind das Volk!“ gerade verleugnet wird. Demokratische Gesellschaften haben dann eine gute Chance, sich konfliktfrei weiter zu entwickeln, wenn sie durch eine gut funktionierende und freie Öffentlichkeit zur Prüfung von Argumenten und Standpunkten beitragen. Politische Parteien haben eine zentrale Aufgabe in der Willensbildung. Sie sollen nicht kurzfristig auftretende Stimmungen abfragen und sie zu ihrer Politik machen, so der Finanzwissenschaftler. Dies sei Populismus und daher auch durch die Bestimmungen zu Politischen Parteien im Grundgesetz nicht gewollt.

"Digitaler Wandel bedingt eine Weiterentwicklung der Demokratie"

V.l.n.r.: Andrea Schröder-Ritzrau (Stellv. Kreisvorsitzende), Dr. Michael Mangold, Prof. Uwe Hochmuth, Holger Schröder

Die Digitalisierung wird immer wieder als eine grundlegende historische Veränderung bezeichnet und es vergeht kaum ein Tag an dem nicht euphorisch vom „Rohstoff der Zukunft“ und den Segnungen von „Arbeit 4.0“ oder der „Künstlichen Intelligenz“ berichtet wird. Wenn jedoch die Digitalisierung einen weitreichenden Umbruch in Arbeit, Bildung und im gesellschaftlichen Leben insgesamt in Gang setzt, dann sollte auch öffentlich über die Gestaltung dieser digitalisierten Zukunft diskutiert werden.

Einen Beitrag zu dieser erforderlichen politischen Gestaltung leisteten die SPD Ortsvereine rund um den Letzenberg (Rauenberg, Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach, Dielheim und Malsch) am letzten Mittwoch, den 18.07.2018 im Bürgerhaus in Mühlhausen.

Im Rahmen der Reihe „Was Menschen bewegt“ diskutierten sie unter dem Titel „Chancen und Risiken in der digitalen Gesellschaft – Herausforderungen (nicht nur) für die Verwaltung“ unter der Leitung des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden von Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach, Holger Schröder, über die Bedeutung und Perspektive der Digitalisierung in der Demokratie. Ausgehend von den Veränderungen in den öffentlichen Verwaltungen, wie sie in den zurückliegenden Jahren durch zahlreiche Gesetze zum E-Government und open government-data auf den Weg gebracht wurden, wurde ein großer Bogen zu den Grundfragen der Demokratie und politischer Willensbildung geschlagen. Holger Schröder machte deutlich, dass diese Grundfragen zu stellen seien und einfache Formeln, wie „Daten als Rohstoff der Zukunft“ keine befriedigenden Antworten geben würden.

Die Basis zur Diskussion dieses anspruchsvollen Aufgabenfeldes leisteten zwei Wissenschaftler. Dr. Michael Mangold vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e.V. an der Universität Tübingen sowie Prof. Dr. Uwe Hochmuth, Finanzwissenschaftler und ehemaliger Stadtkämmerer von Karlsruhe erläuterten Ergebnisse aus einer empirischen Untersuchung im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung zu „open government-data“ in bundesdeutschen Kommunalverwaltungen.

„Wir müssen den Gesprächsfaden weiterspinnen“

Lars Castellucci (li.), dahinter Johannes Staemmler: Im Publikum 2.v.r. unser OV Mitglied Dominique Odar

Johannes Staemmler und Lars Castellucci diskutierten über die „Dritte Generation Ost“

In diesem Jahr war Johannes Staemmler Gast bei der traditionellen Lesung zum Gedenken an den 9. November in der Buchhandlung Dörner. Im Gespräch mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci erzählte der Mit-Autor des Buches „Dritte Generation Ost“, was es heißt aus Ostdeutschland zu kommen.

In dem Buch schildert Staemmler zusammen mit anderen jungen Ostdeutschen, welche Rolle die DDR-Geschichte, die friedliche Revolution und die Wiedervereinigung in ihrem Leben spielen. Konfrontiert seien Deutsche aus der ehemaligen DDR oft mit der Frage, ob das eigene Leben unrecht sei, wenn man in einem „Unrechtsstaat“ aufgewachsen ist. „In Gesprächen über die DDR, geht es meist nur um Stasi und Unterdrückung. Persönliche Glücksmomente und Erfolge – die es trotz alledem natürlich gab – finden darin keinen Platz. Menschen aus den neuen Bundesländern fühlen sich da oft unverstanden“ erklärte Staemmler.

Die Besucherinnen und Besucher beteiligten sich intensiv an der Diskussion, berichteten von eigenen DDR-Erfahrungen und hatten viele Fragen, etwa auch zum starken Abschneiden der AfD in Sachsen bei den Bundestagswahlen. „Es gibt ein tiefes Unbehagen in Ostdeutschland. Die Menschen haben einschneidende Umbrucherfahrungen gemacht, oft ohne selbst Einfluss nehmen zu können. Sie spüren eine Unlust, dass sich wieder alles ändert und dass sie sich schon wieder auf Neues, etwa die Flüchtlinge, einstellen müssen“ ordnete Staemmler die Ergebnisse ein. Lars Castellucci sah daneben ähnliche Quellen des Unmuts in Ost und West: „Die Menschen fühlen sich mit ihren Problemen nicht wahrgenommen, wenn wir etwa über Zuwanderung sprechen. Daher ist es wichtig, dass wir den Gesprächsfaden, den das Buch aufnimmt, weiterspinnen – auch in der Öffentlichkeit.“

Zur Lesung eingeladen hatten wie jedes Jahr Castellucci selbst, die Evangelische Kirchengemeinde Wiesloch, die Katholische Seelsorgeeinheit Wiesloch-Dielheim und die SPD Rhein-Neckar.

„Rentenniveau, Beiträge und Eintrittsalter stabil halten“

Diskussion mit Lars Castellucci zur „Zukunft der Rente“

Viel Diskussionsbedarf zur „Zukunft der Rente“ gab es bei einer gut besuchten Veranstaltung im Wichernhaus in Sandhausen. Gemeinsam mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci diskutierten der Rentenexperten der SPD-Bundestagsfraktion, Martin Rosemann, und Ursel Wolfgramm, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg, die vielen Fragen der Gäste.

Martin Rosemann präsentierte zu Beginn das von Parteichef  Martin Schulz und Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles erarbeitete Renten-Konzept der SPD: „Das Wichtigste ist, dass wir die Rentenbeiträge und das Rentenniveau bei gleichbleibendem Renteneintrittsalter stabilisieren.“ Er machte auch deutlich, dass eine gute Rente eng verbunden ist mit guter Arbeit und guten Löhnen: „Deshalb ist eine gute Arbeitsmarktpolitik auch eine gute Rentenpolitik.“

Lars Castellucci legte einen speziellen Schwerpunkt auf die von Altersarmut bedrohten Frauen: „Es kann nicht sein, dass Menschen – und das sind oft Frauen – mit ihrer Rente kaum über die Runden kommen, weil sie sich lange Zeit um ihre Kinder oder pflegebedürftige Angehörige gekümmert haben. Wir brauchen außerdem eine Solidarrente, so dass langjährig Versicherte abgesichert sind, auch wenn sie nur wenig eingezahlt haben“, unterstützte der Abgeordnete die Forderungen seines Kollegen Rosemann.

„Wir müssen jetzt darüber diskutieren, welches Rentenkonzept das beste ist – und nicht erst 2030, wie es die Kanzlerin gerne hätte“,  unterstrichen die beiden Abgeordneten die Dringlichkeit, die Rente auf verlässliche Füße zu stellen.

Zu der Veranstaltung hatte Lars Castellucci gemeinsam mit der SPD Sandhausen und der SPD Leimen eingeladen. Der Diskussionsabend bildete den vorläufigen Abschluss der Veranstaltungsreihe „Zukunftsentwürfe“, bei der Castellucci mit verschiedenen Experten Zukunftsthemen diskutiert hat.

Zukunft der Inneren Sicherheit

Lars Castellucci diskutierte in Wiesloch mit Prof. Christian Pfeiffer

Ist die Innere Sicherheit in Deutschland bedroht? Nein, sagt der Kriminologe und ehemalige niedersächsische Justizminister Professor Christian Pfeiffer. Und doch gebe es auf diesem Gebiet einiges zu tun. Darüber diskutierte er mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci bei einer gut besuchten Veranstaltung im Schmidts in Wiesloch.

In seinem Vortrag stellte Pfeiffer dar, dass die allgemeine Kriminalitätsrate, gerade bei schweren Verbrechen wie Sexualmorden, in den letzten Jahrzehnten stetig gesunken sei. Allerdings weiche die allgemeine Wahrnehmung davon häufig ab. Das sei deshalb so, weil die Medien sehr viel stärker als früher über Verbrechen berichteten.

Aber es gebe natürlich auch Probleme, die an diesem Abend deutlich angesprochen wurden. So begrüßte Pfeiffer, dass in beinahe allen Wahlprogrammen eine Aufstockung der Polizei gefordert werde. „Aber“, so der Experte, „dann müssen Sie natürlich auch das Personal der Staatsanwaltschaft und der Gerichte aufstocken, damit die von der Polizei aufgeklärten Verbrechen dort schnell abgearbeitet werden können.“

Auch das Thema Geflüchtete wurde an diesem Abend thematisiert. Diesen müsse eine klare Perspektive geboten werden. Eine Forderung, die Lars Castellucci unterstrich: „Diejenigen, die keine Chance haben, hier anerkannt zu werden, müssen wir zur freiwilligen Ausreise bewegen. Mit einem Einwanderungsgesetz wäre klar, wer zu uns kommen darf und wer nicht.“

Bereichert wurde die lebhafte Diskussion von den Erfahrungsberichten der Integrationsexpertin Eugenia Bösherz und dem Cyber-Experten Stefan Steiger sowie vielen Beiträgen aus dem Publikum.

Die Veranstaltung war Teil der Reihe „Zukunftsentwürfe 2017“, in deren Rahmen Lars Castellucci mit Expertinnen und Experten Zukunftsthemen diskutiert.

Wie leben wir im Jahr 2030?

Lars Castellucci diskutierte in Sinsheim über Zukunftsthemen

Gerade auch viele junge Menschen waren auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci und der SPD Sinsheim am 04. Juli in die Café-Lounge Airport nach Sinsheim gekommen, um über die Frage zu sprechen, wie wir im Jahr 2030 leben werden. Anstöße für die Diskussion bekam das Publikum von einem breit aufgestellten Expertenpodium.

 

Der Politologe und Zukunftsforscher Maximilian Jungmann stellte zunächst Szenarien vor, wie die Welt – vor allem unter politischen und klimatischen Gesichtspunkten – in 13 Jahren aussehen könnte. Ergänzt wurde dieser Vortrag von David Warneck von der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, der vor allem auf die Themen Digitalisierung und dem damit notwendigen Wandel in der Bildung einging. Schließlich brachte die erst 15-jährige Farah Maktoul aus Sinsheim noch die Sichtweise der Jugend in die Diskussion ein.

 

Deutlich wurde, dass auf der einen Seite natürlich niemand genau sagen kann, wie es mit den Themen Migration, Klimawandel, Terrorismus und internationalen Beziehungen weitergeht, und damit auch nicht, wie die Welt zukünftig aussehen wird. Aber auf der anderen Seite lassen sich durchaus unterschiedliche Szenarien ausmalen, auf die die Politik und jede und jeder Einzelne dann hinarbeiten kann. „Dass wir diesen Zukunftsoptimismus nicht verlieren, das ist mir besonders wichtig“, schloss Castellucci die angeregte Diskussion ab, an der auch die Besucherinnen und Besucher großen Anteil hatten.

 

Die Veranstaltung war Teil der Reihe „Zukunftsentwürfe 2017“, in deren Rahmen Lars Castellucci mit Expertinnen und Experten Zukunftsthemen diskutiert.

Was wird mit mir im Alter?

Unter diesem Titel führen die SPD Ortsvereine des Gemeindeverwaltungsverbands Rauenberg (neben Rauenberg, Mühlhausen, Dielheim und Malsch) ihre erste Veranstaltung in der Reihe „Was Menschen bewegt…“ durch. Auch hier vor Ort bewegt die Menschen die Frage, wie eine lebensstandardsichernde Rente aussehen kann. Für die SPD ist klar, dass eine gute Rente für die soziale Sicherheit und das Vertrauen in den Sozialstaat von grundlegender Bedeutung ist.

Daher laden wir generationenübergreifend alle Bürgerinnen und Bürger, am Montag, den 26.06.2017 um 19.30 Uhr ins „Alte Kino“ nach Rauenberg (Ecke Malschenberger/ Wieslocher Straße) ein. Unter dem Titel „Was wird mit mir im Alter?“ wollen wir auf aktuelle und drängende Fragen der Menschen reagieren. Neben Fragen zur Grundsicherung sollen jedoch auch ganz praktische Themen in den Mittelpunkt rücken. Mit Bettina Latsch von der AWO-Rhein-Neckar und der SPD-Kreisrätin Christiane Hütt-Berger (Rauenberg) haben wir zwei Referentinnen gewinnen können, welche zum einen aus der direkten Lebenswelt Betroffener (Latsch) und über die Antworten der SPD (Hütt-Berger) berichten können.

Zuvor geht die SPD in den jeweiligen Gemeinden, durch die einzelnen Ortsvereine, auch mit einem eigens erarbeitenden Fragenkatalog an die Öffentlichkeit. Hiermit sollen auch konkrete Fragen zum Beispiel auch zu den Bereichen der Hinterbliebenenversorgung (Stichwort Witwenrente) oder der Pflege (wofür müssen noch die Kinder bezahlen?) gesammelt werden. Wie sich hier erkennen lässt, betrifft diese Frage Jung wie Alt.

Jeden, der diese Fragen auch bewegt, findet hier (siehe unten) auch den Fragenkatalog!

Für den Ortsverein: Holger Schröder

Fragenkatalog zur Veranstaltung

Was Menschen bewegt …

Was wird mit mir im Alter ?

Wir haben gefragt. Viele haben geantwortet.

Welche Fragen haben Sie?

  1. Ich fühle mich nicht ausreichend informiert über die Zukunft meiner Alterssicherung (Rente/Pension/Private Altersvorsorge/Betriebsrente.)
    1. Wie hängt alles zusammen?
    2. Was gilt in meinem Alter? 
  1. Welchen Anteil aus der Rente/Pension meines verstorbenen Partners/meiner verstorbenen Partnerin steht mir eigentlich zu?                                                
  1. Kann ich – und wovon – einen Pflegeplatz finanzieren? Und wer bezahlt den Rest, den ich nicht finanzieren kann?
  1. Was und wofür müssen meine Kinder bezahlen, wenn ich pflegebedürftig werde ?       
  1. Was und wofür müssen meine Enkel bezahlen, wenn ich pflegebedürftig werde?         
  1. Wenn ich ein Eigenheim/eine Wohnung besitze: Wird meinen Erben alles genommen, um meine Pflege zu finanzieren?
  1. Von welchen Steuerpflichten bin ich als Rentnerin/Rentner/Pensionär/Pensionärin ausgenommen?

Haben Sie auch eine Anregung? Dann schreiben Sie uns unter:

holger.schroeder@spd-muehlhausen-kraichgau.de

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