09.07.2018 in Wahlen

Nur ein solidarisches Europa hat Zukunft

 
V.l.n.r.: Holger Schröder (Ortsvereinsvorsitzender), Peter Simon MdEP, Dominique Odar (Kandidatin fürs Europaparlament)

"Nur ein solidarisches Europa hat Zukunft." Das war der Tenor einer engagiert geführten und beeindruckenden Diskussion auf der gemeinsamen Europakonferenz der Kreisverbände SPD Rhein-Neckar, SPD Mannheim und SPD Heidelberg, die nach Edingen-Neckarhausen eingeladen hatten. Auch Ortsvereinsvorsitzender Holger Schröder war als Delegierter in die "europäische Gemeinde" gereist, um dort unser Ortsvereinsmitglied Dominique Odar zu unterstützen, die sich um einen Platz auf der SPD-Europaliste bewirbt.

"Europa braucht offene Innengrenzen", so der leidenschaftliche Apell einer Delegierten aus Mannheim, die darlegte, wie viele gemischt-europäische Familien es mittlerweile gebe – so auch die ihre, die Deutschland und Kroatien verbinde.

Unser Europaabgeordneter Peter Simon mahnte, wenn die Menschen den Glauben verlieren, dass Europa solidarisch leben wird und die derzeitigen Krisen überwindet, leidet zu allererst die Zustimmung zur Sozialdemokratie, weil wir für ein solidarisches Europa stehen wie kaum eine andere Partei. „Lasst uns gemeinsam für die Solidargemeinschaft Europa kämpfen“, so sein leidenschaftlicher Appell.

Mit zwei Delegierten - auch Dominique Odar erfüllte ein Delegiertenmandat - war die SPD Mühlhausen auf der Europakonferenz vertreten. Diese beiden waren von der Mitgliederversammlung der SPD nach Edingen-Neckarhausen geschickt worden, um dort die Delegierten für die Landesvertreterversammlung zu wählen und gleichzeitig unsere Kandidaten für die Europawahl zu nominieren. Aus 113 anwesenden Delegierten für die SPD Rhein-Neckar ist Dominique Odar mit einem tollen Ergebnis als eine der 10 Delegierten für die Landesvertreterversammlung gewählt worden.

Die SPD Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach gratuliert, unserem wieder kandidierenden Europaabgeordneten Peter Simon aus Mannheim und Dominique Odar aus Mühlhausen (Rhein-Neckar), die das erste Mal für die Europawahl kandidiert!

Wie Dominique Odar auch schon in ihrer Kandidaturbewerbung angekündigt hatte, standen Gerechtigkeitsfragen und die Wichtigkeit der Europäischen Union im Mittelpunkt ihrer Rede. Insbesondere die Lohngerechtigkeit bleibt für sie auch nach Erlass der Entsenderichtlinie ein wichtiges Thema, denn für sie gilt „gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit am gleichen Ort“. Die Säule der Sozialen Rechte in Europa stärker auszugestalten und mit sozialdemokratischen Werten zu füllen, ist ihr Anliegen. Gerade ihr Engagement für die Chancengleichheit von Menschen spiegelt sich auch in ihrem innerparteilichen Einsatz in der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt sowie der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen wider.

Für den Ortsverein: Holger Schröder

28.09.2017 in Wahlen

Deutschland wählt radikal rechts – Die SPD steht kämpferisch dagegen

 
Unser Neumitglied Johanna Hassfeld (links) mit Martin Schulz und Karin Hassfeld (rechts)

(von Gerhard Engelsberger (Dielheim), mit überarbeitetem Zahlenmaterial und Ausführungen für Mühlhausen von Holger Schröder)

Über 61,7 Millionen waren zur Wahl gerufen. 76 % davon haben am vergangenen Sonntag gewählt, in Mühlhausen sogar beachtliche 82,19 %. Die Wahl ist nicht so verlaufen, wie sich das die SPD vorgestellt hatte. Martin Schulz, ein Visionär mit 20 Jahren Erfahrung in Europa, einem überzeugenden Programm und einem guten Team – es war bei allen in den Medien hervorgehobenen Gemeinsamkeiten eine kaum lösbare Aufgabe. Raum für radikale Parteien.

Große Koalitionen stärken die kleineren Parteien. Doch dass Deutschland sichtbar nach rechts und damit in die schlimme Vergangenheit driftet, das hätten wir in dieser Größenordnung nicht erwartet. Wir hatten darauf vertraut, dass sich die Demokratie und ihre „Spielregeln“ durchsetzen. Wir halten den „Wahlerfolg“ der AfD für tragisch, hatten doch die Niederlande und Frankreich hoffnungsvollere Signale gesendet. Wer Nationalismus fordert, bekommt nach aller Erfahrung in Europa in den letzten zwei Jahrhunderten keinen Aufschwung, sondern Elend, Europa-Feindlichkeit und Konfrontation. Das heißt: Arbeitsplatzverlust, Wirtschaftskrise, Fremdenhetze und Angst.

Umso mehr danken wir als SPD bundesweit, im Südwesten und auch in Mühlhausen allen, die die SPD gewählt und Dr. Lars Castellucci wieder das Mandat für den Bundestag gegeben haben.

In Mühlhausen waren es 1.050 Erststimmen für Lars Castellucci und somit prozentual sogar etwas mehr, als das Ergebnis von vor vier Jahren, was angesichts des Bundestrends und des Ergebnisses des CDU-Bewerbers, der 13,39 %-Punkte weniger als vor vier Jahren hat, beachtlich ist. Auch bei den 782 Zweistimmen-Wählern bedanken wir uns.


Der Wahlkampf lief aus unserer Sicht eigentlich gut. Am 19. September hat uns der Zuspruch, die Ermutigung durch zweitausend vor allem junge Menschen auf dem Uniplatz in Heidelberg begeistert. Das ist die Zukunft.

In der vergangenen Woche konnten wir mit Walter Glaser bereits ein Neumitglied begrüßen, der von Malu Dreyer das Parteibuch überreicht bekam. Noch am Wahlabend traten zwei weitere Mühlhäuser der Sozialdemokratie bei. So ist Johanna Hassfeld (im Bild) unser momentan jüngstes Mitglied und konnte sich, zusammen mit ihrer Mutter Karin, ein Selfie mit unserem Parteivorsitzenden Martin Schulz in Heidelberg ergattern. [so Schröder]

[...]

Und doch gehen wir mit dem AfD-Erfolg in eine Zeit, die den Schmusekurs der CDU mit den Vorschlägen der SPD vergessen lässt. Nach NPD und REPs stehen wir neu vor einer Auseinandersetzung mit dem „rechten Rand“. Wir werden uns neu für Demokratie und gegen Nationalismus einsetzen. Wir sind bereit zu jedem Kampf für die Demokratie. Kein Schmusekurs mit „Rechts“. „Rechts“ hat immer erst getan, was „Rechts“ denkt: An der Macht: Der rechts-nationale „Rand“ war in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg in etwa immer gleich groß. Ob wir die rechtsnationalen Wählerinnen und Wähler gewinnen können? Wenn nicht, dann werden wir sie in den nächsten Jahren deutlich ins „Aus“ stellen, wenn sie es nicht schon selbst tun. Die demokratischen Parteien haben zu spät gemerkt, was droht. Nun sollten sie ehrlicher, unvoreingenommen deutlicher fest beieinander bleiben. Wir brauchen die Nationalisten nicht. Sie machen kaputt, was die Demokraten aufgebaut haben.

Hinter dieser Einsicht bleibt das Ergebnis der „etablierten Parteien (CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke) fast zweitrangig.

[...]

Wir haben gelernt: Es reicht nicht, die wesentliche Arbeit in Ministerien zu machen. Es reicht nicht, die besseren Ideen für die Zukunft zu haben. Es reicht nicht, einen absolut überzeugenden Kanzlerkandidaten und ein qualifiziertes Team zu haben. Wir haben daraus gelernt.

Die SPD setzt auf die Zukunft, auf ein Team auch mit vielen jungen Frauen und Männern, auf die Begeisterung für Politik und die Vielfalt der Möglichkeiten. Die SPD setzt darauf, dass langfristig an der Gerechtigkeit in vielen – heute noch offenen Bereichen – kein Weg vorbei führt. Die SPD hat die neuen Ideen. Im Gegensatz zur CDU, die sich nun mit längst schon kolportierten, peinlich strittigen Koalitionen herumstreiten muss. Abgesehen von der AfD, die mit alten Vorurteilen punktet, oder der FDP, die in die Regierung möchte. Wir werden unsere Vision und unsere konkreten Vorschläge überzeugend aus der Opposition einbringen. Wir werden jede Art von Farbenkoalition mit der Wirklichkeit stellen: Wir haben Zeit.

Und wer unsere politische Arbeit mitgestalten will, kann gerne mitmachen. Wie bereits oben erwähnt sind am Wahlabend viele Menschen in die SPD eingetreten – auch in Mühlhausen. Machen auch Sie mit: mitmachen.spd.de

15.03.2016 in Wahlen

"Wehret den Anfängen!"

 

Die SPD Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach möchte zunächst ihren Wählerinnen und Wählern danken, die die gute Regierungsarbeit durch ihre Stimme honoriert haben. Wir danken auch allen Wahlkämpfern sowie unserer Kandidatin Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, wenn uns der Erfolg auch versagt blieb, so lebt unsere Demokratie doch von diesem Einsatz. Gerade in Zeiten großer politischer Verunsicherung braucht es verlässliche Kräfte für ein solidarisches Miteinander. Denn nicht nur in Wahlzeiten kommt es auf die SPD an!

11.03.2016 in Wahlen

Landtagswahl am 13. März 2016 – Wählen gehen.

 

Am kommenden Sonntag wählen wir alle unsere Vertretung im Landtag und entscheiden damit, wer Baden-Württemberg zukünftig regieren wird. Unsre Stimmen entscheiden, welchen Weg unser Land einschlagen wird; ob es erfolgreich, modern und zukunftsgewandt bleibt oder ob es in die starren Muster der Vergangenheit zurückfällt.

Unser Abgeordneter

für uns im Bundestag

SPD-Mitglied werden!

Mitglied werden!

Counter

Besucher:125227
Heute:27
Online:1