05.03.2019 in Aktuelles

Moderne Frauenpolitik – SPD ist die treibende Kraft

 

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März erklärt der SPD Ortsvereinsvorsitzende Holger Schröder:

„Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein zentrales Ziel unserer Politik – seit mehr als 150 Jahren und auch in Zukunft!“

Die SPD hat vieles angestoßen und durchgesetzt, um die soziale Lage der Frauen und ihre politischen und gesellschaftlichen Rechte zu verbessern. Die Lebenssituation der Frauen sähe heute anders aus ohne das, was die SPD für die Frauen erreicht hat: kein Wahlrecht, schlechte Gesundheitsversorgung, Gewalt, kaum Bildungschancen, Ausbeutung, niedrige Löhne und vieles mehr. An vielen Orten auf der Welt ist das auch heute noch bittere Realität.

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist im Grundgesetz verankert. Sie ist ein hohes Gut, das wir verteidigen und für das wir weiter kämpfen. Rückschritte, egal von welcher Seite, lassen wir nicht zu. Das verlangt Haltung und praktische Politik. Jeden Tag. Überall.

Moderne Frauenpolitik bedeutet für uns, für gleiche Rechte und Chancen, gleiche Beteiligung und eine vielfältige Gesellschaft zu streiten. Damit Mädchen werden können, was sie wollen, damit niemand Opfer sexueller Gewalt wird, damit Frauen für gute Arbeit gerecht bezahlt werden, damit die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege erleichtert wird. Die SPD ist die treibende Kraft!“

Auch deshalb kämpft die SPD im Land so leidenschaftlich für die Durchführung des Volksbegehrens für gebührenfreie Kitas. "Hier gilt es zum Einen Familien zu Entlasten, aber zum Anderen auch Frauen die Möglichkeit auf gleiche Teilhabe in der Arbeitswelt zu ermöglichen", so Schröder weiter.

Der SPD Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnabch erinnert an den Ursprung des Kampfes um den Internationalen Frauentag: Frauenrechte sind keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte, lautete damals ein Hauptargument. Inzwischen sei vieles erreicht worden, doch noch immer sei auch in Deutschland ökonomische Gleichberechtigung längst nicht an der Tagesordnung. Global betrachtet gäbe es sogar Rückschritte. Der Männlichkeitskult, der von Rechtspopulisten hier und in Teilen Europas propagiert wird, versucht ein Frauenbild von vorgestern zu zementieren. Weltweit werden Frauen Opfer von Gewalt. Deshalb betonen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten die Wichtigkeit, jeden Tag für die Rechte der Frauen einzustehen.

06.01.2019 in Aktuelles

Neujahrsgrüße

 

Der SPD Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2019!

Für den OV: Holger Schröder

19.11.2018 in Aktuelles

SPD gedenkt der Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und Terror

 
"Trauerndes Elternpaar" - Bildhauerin Käthe Kollwitz

Anlässlich des Volkstrauertages am 18.11. gedenkt auch der Vorsitzende des SPD Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach Holger Schröder den Toten:

Fast auf den Tag genau vor 100 Jahren, am 11. November 1918, endete der Erste Weltkrieg. Deutschland kapitulierte und u.a. in Deutschland, Österreich-Ungarn und in Russland waren die Monarchien abgeschafft, und die Kaiser entweder im Exil oder sogar umgebracht, wie in Russland geschehen.
40 Staaten hatten sich an dem bis dahin umfassendsten Krieg in der Geschichte, an dieser „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts, beteiligt. Insgesamt wurden dabei 17 Millionen Menschen getötet.
Unvorstellbar das Leid der Soldaten an der Front und der Menschen in der Heimat, grausam die Auswirkungen des ersten industrialisierten Krieges.
Und nur 21 Jahre später sollte mit dem Zweiten Weltkrieg ein noch viel schlimmeres Inferno über die Menschen herein-brechen, das an Schrecken, Leid und Tod seinen Vorgänger bei weitem übertraf. 60 Millionen Menschen verloren damals durch Krieg und Gewaltherrschaft ihr Leben. 120 Millionen Menschen verloren in den beiden Weltkriegen des letzten Jahrhunderts Leben und Gesundheit! Hinter diesen Zahlen stehen Schicksale.
Am heutigen Volkstrauertag wollen wir ihrer gedenken.
So gedenken wir heute der Menschen, die den Ersten und Zweiten Weltkrieg miterlebt haben. Wir gedenken Millionen von Soldaten, die schwere physische und psychische Schäden erlitten haben, unzähligen Witwen und Waisen, die vor dem Nichts standen. Wir gedenken der Menschen, die im Widerstand gegen das nationalsozialistische Terrorregime aus Deutschland fliehen mussten oder hier in Zuchthäusern und KZ’s ihr Leben lassen mussten. Ihre authentischen Berichte fehlen uns immer mehr.
Die Menschen, die in unseren Städten und Dörfern nach dem Krieg den Wiederaufbau gestaltet haben, sie werden uns fehlen. All diese Menschen müssen wir in unserem kollektiven Gedächtnis behalten.
Einige Menschen fragen sich, ob dieser Tag seine Berechtigung habe. Hier steht dieser Hinterfragung ein klares Ja dagegen. Denn dieser Volkstrauertag ist ein Tag der Mahnung zur Versöhnung, Verständigung und Frieden. In dieser Hinsicht hat auch der französische Präsident Macron klare Worte geäußert. Er sagte, dass ein Land, das nur an seine eigenen Interessen denke, seine moralischen Werte verliere. Und weiter: Nationalismus ist Verrat am Patriotismus. Und ganz gefährlich ist der Populismus, der wieder die Dämonen hervorruft, die für die schlimmen Ereignisse der Vergangenheit schuld sind. Diese Warnung gilt auch für unsere Gemeinde, in der eine populistische Partei bei den vergangenen Landtags- und Bundestagswahlen gegenüber den demokratischen Parteien einen erheblichen Stimmenanteil erhielt.

Am diesjährigen Volkstrauertag wollen wir uns darauf besinnen, wofür wir stehen: Gerade die Erinnerung an die Opfer von damals und von heute mahnt uns, Menschen und Menschlichkeit in den Mittelpunkt unseres täglichen Handelns zu stellen.

Darum lassen Sie uns diesen Tag auch dazu nutzen, ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen der Hoffnung und des gemeinsamen Handelns. Lassen Sie uns aus der Vergangenheit lernen. Wir sollten weder unsere Vorurteile pflegen, noch dürfen wir uns einer scheinbar wachsenden Übermacht von Hass, Willkür und Intoleranz ergeben. Denn Toleranz ist der Schlüssel zum Frieden. Friede setzt aber auch Gerechtigkeit und Anteilnahme voraus. Genau dafür setzt sich auch heute noch die deutsche Sozialdemokratie ein!

Zum Gedenken an die Toten beider Weltkriege, an die Opfer von Terror, Gewaltherrschaft und Verfolgung möchte ich mit folgendem Zitat Willy Brandts schließen: "Denn nur wer sich daran erinnert, was gestern geschehen ist, erkennt auch, was heute ist und vermag zu überschauen, was morgen sein kann. "

Für den SPD OV: Holger Schröder

16.09.2018 in Aktuelles

Guten Start ins neue Schul- und Kindergartenjahr!

 

Der SPD Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach wünscht allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie allen am Schulleben Beteiligten, alles Gute für das neue Schuljahr. Ebenso möchten wir alle Kindergartenkinder mit ihren Erzieherinnen und Erzieher in unsere Wünsche einschließen, da für sie nun auch ein neues Kindergartenjahr begonnen hat. Insbesondere den Erstklässlern wünschen wir einen gelungenen Start, viel Freude am Lernen und vor allem Spaß und gute Gemeinschaft mit ihren Schulkameraden.

 

Ihr SPD Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach

13.12.2017 in Aktuelles

SPD diskutiert und sucht nach neuen Wegen

 
Unsere Mitglieder im Austausch

Intensive und vielseitige Diskussion bei der vergangenen Mitgliederversammlung / Gleich 3 junge Neumitglieder wurden willkommen geheißen (siehe Artikel oben)

Viele Mitglieder waren dem Ruf zur Mitgliederversammlung im Restaurant „Kraichgaustube“ gefolgt, was durchaus der, für unser Land und für die SPD, bewegenden Zeit zuzurechnen ist. Eingangs umriss der Ortsvereinsvorsitzende Holger Schröder die aktuelle Entwicklung der vergangenen Woche, um anschließend auch auf den Leitantrag des Parteivorsitzenden Martin Schulz einzugehen, der letztlich auch den Weg zu „offenen Gesprächen“ bereiten sollte. Insbesondere die Themen Europa, Gesundheitssystem (Stichwort Bürgerversicherung), Rente und eine geordnete Einwanderungs- und humanitäre Flüchtlingspolitik stellen die größten Marksteine für die SPD dar.

In der anschließenden Debatte wurde schnell deutlich, dass die SPD sich wieder glaubhaft den Sorgen und Nöten der Menschen annehmen muss. Die „Flüchtlingsfrage“, welche überhaupt erst zur Entstehung einer größeren rechtsextremen Partei geführt hat, muss nun tatkräftig gelöst werden. Dabei ist es vielen Menschen nur schwer zu vermitteln, dass sozial Schwache und Asylsuchende in einen Topf geworfen werden. Scheinbar würden letztere dann über Gebühr bevorteilt. Hier muss sozialdemokratische Politik klarmachen, dass den Schwachen in unserer Gesellschaft auch glaubhaft wieder Anschluss- und Aufstiegsmöglichkeiten eingeräumt werden. Es ist darüber hinaus nicht hinzunehmen, dass beide Schicksale gegeneinander ausgespielt werden.

Auch in der Rentenpolitik stehen wir immer noch vor großen Problem (der SPD Ortsverein wendete sich erst im Juni dieses Jahres mit einer eigenen Veranstaltung dieser Thematik zu). Ali Tahta führte hierzu aus, dass selbst die Österreicher mit einer wesentlich höheren Mindestrente von ca. € 1400,- der Altersarmut entgegensteuern.

Diese ersten beiden Themen des Abends lieferten z.T. die Gründe dafür, warum die Bevölkerung so wählte, wie sie es am 24.09. tat, und auch für die Situation, in der die SPD nun steckt. So befand Gerhard Zörb, dass es nach dem Wahlabend blauäugig war, von einem Funktionieren der sogenannten „Jamaika-Koalition“ auszugehen. „Nun sucht sich Merkels CDU jemanden, der sie an der Macht hält“, knüpfte Peter Wirkner an. „In dieser Situation stecke sogar wieder etwas historisches“, so Peter Wirkner weiter. „Denn auch nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg 1918 war es die SPD, die den Karren aus dem Dreck ziehen musste.“

Tenor nahezu aller Versammelten war es, dass man die SPD nicht in der Regierung sah. Dies würde die AfD (mit gestärkten Rederechten) als Oppositionsführerin weiter aufwerten. Konzeptionell müsse etwas anderes her. Die Agenda-Politik zeigte immer noch ihre Auswirkungen, weshalb eine inhaltliche und personelle Neuaufstellung gefordert wurde.

Für den Ortsverein: Holger Schröder

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