14.06.2019 in Aktuelles

Gastfamilien für amerikanische AustauschschülerInnen gesucht

 
Noch einmal jung sein und die Welt bereisen, das wünscht sich jeder. Für 50 Schülerinnen und Schüler aus den USA könnte dieser Wunsch in Erfüllung gehen, vorausgesetzt es findet sich eine Gastfamilie in Deutschland für das Schuljahr 2019/2020.
„Ein internationaler Austausch, wie ihn dieses Programm anbietet, ist gerade für junge Leute unendlich wichtig. Ich hoffe sehr, dass sich auch im Wahlkreis Rhein-Neckar noch Gastfamilien finden“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci.
Im Auftrag des Deutschen Bundestages führt die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) durch, das jedes Jahr Schülerinnen und Schüler aus Deutschland in die USA schickt und amerikanischen Schülerinnen und Schülern einen Aufenthalt in Deutschland ermöglicht.

Interessierte Familien finden weitere Informationen auf den Seiten der GIZ: www.partnership.de/gastfamilie-werden

14.06.2019 in Wahlen

Wolfgang Hassfeld ist neuer Ortschaftsrat

 
Wolfgang Hassfeld (li.) mit Lars Castellucci MdB

Der SPD Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach freut sich auch sehr über die Tatsache, dass die Tairnbacher auch wieder eine SPD-Stimme in ihren Ortschaftsrat gewählt haben. Zukünftig vertritt auch Wolfgang Hassfeld die Interessen der Tairnbacherinnen und Tairnbacher. Auch unser Bundestagsabgeordneter Lars Castellucci freute sich mit uns darüber, dass Wolfgang im Ortschaftsrat vertreten ist.

05.06.2019 in Ankündigungen

Nächster Monatstreff im Juli

 

 

Der SPD Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach lädt alle seine Mitglieder, sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum nächsten Monatstreff des SPD Ortsvereins am Dienstag, den 02.07.2019, um 19.00 Uhr ins Restaurant Trödelkeller (Rettigheim) ein.

Für den Ortsverein: Holger Schröder

www.mitgliedwerden.spd.de

04.06.2019 in Partei

Reaktionen der Basis - Das sagt die SPD rund um Wiesloch und Walldorf zum Nahles-Rücktritt

 

"Ein Verlust für die Partei", "Vieles Gute versucht"

 

 

Rund um Wiesloch/Walldorf (04.06.2019). (rö) "Ich war entsetzt", sagte Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Walldorf und Stadträtin, am Montag auf RNZ-Anfrage zum Rücktritt von Andrea Nahles als Partei- und Bundestagsfraktionschefin der SPD. "Das ist ein Verlust für die Partei", bedauerte Andrea Schröder-Ritzrau, Nahles habe als "Ur-Sozialdemokratin" immer ihre Hochachtung gehabt, sie stehe zum Beispiel "wie keine andere für den Mindestlohn".

Dass die SPD möglicherweise kommissarisch von Manuela Schwesig, Malu Dreyer und Thorsten Schäfer-Gümbel und später dann vielleicht von einer Doppelspitze geführt werden soll, wie am Montag zu hören, "finde ich sehr gut", sagte die Walldorfer SPD-Vorsitzende.

Wichtig sei für die Basis jetzt vor allem, dass die versprochene Halbzeitbilanz der Arbeit in der Großen Koalition früher vorgelegt werde "und dass der Parteitag vorgezogen wird". Es tue ihr "in der Seele weh", dass die Erfolge "nicht bei uns hängen bleiben, sondern nur das Negative". Darüber hinaus hofft Andrea Schröder-Ritzrau, dass Vorstand und Fraktion aus dem Nahles-Rücktritt lernen, respektvoller miteinander umzugehen.

Man müsse die Personaldiskussionen "sein lassen", sich "stärker auf die Themen fokussieren" und diese "gemeinsam und geschlossen" vertreten. "Die Inhalte haben wir", zeigte sie sich unter anderem mit Blick auf eine soziale Umwelt- und Klimapolitik überzeugt, vielleicht habe man aus dem Fokus verloren, "dass es um die Inhalte geht", lasse sich stattdessen von außen dazu verleiten, zu vieles "an Köpfen festzumachen".

"Ich war überrascht", sagte Richard Ziehensack, SPD-Gemeinderat in Wiesloch und Beisitzer in der Vorstandschaft des Ortsvereins. Natürlich sei nach dem Ergebnis der jüngsten Wahlen, vor allem der Europawahl, die Stimmung im Keller gewesen und man habe nach Gründen für das schlechte Abschneiden der Partei gesucht.

"Änderungen und eine Erneuerung sind richtig", meinte Ziehensack einerseits, trotzdem müsse die Große Koalition in dieser Konstellation bis zum Ende der Legislaturperiode aufrechterhalten werden. Die SPD habe noch Aufgaben zu erledigen, so beim Klimaschutz, und müsse vor allem zeigen, "wie viel SPD in dieser Koalition steckt" - gerade was ihre Erfolge angehe.

Holger Schröder, Vorsitzender der SPD Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach und frisch gewählter Gemeinderat, zeigte sich ebenfalls "überrascht" vom Nahles-Rücktritt und meinte: "Das löst nicht das Problem." Das Problem der SPD ist aus seiner Sicht "die Kommunikation sozialdemokratischer Inhalte und sozialdemokratischer Politik." Ähnlich wie Andrea Schröder-Ritzrau und Richard Ziehensack stört ihn, dass Erfolge der Großen Koalition "uns nicht zugute gerechnet werden".

Die schlechten Wahlergebnisse allein an Andrea Nahles festzumachen, werde ihr "nicht gerecht". Sie habe lediglich 14 Monate an der Parteispitze gehabt und in dieser Zeit "vieles Gute versucht". So sei der Mindestlohn "eine der großen Errungenschaften sozialdemokratischer Politik", so Schröder. Jetzt müsse eine Urwahl des Parteivorsitzenden kommen, wobei er den Vorschlag einer Doppelspitze teile. Vor allem brauche man aber "Genossen aus den jüngeren Generationen", um für die Zukunft "eine moderne, jüngere SPD aufzustellen".
(Mit freundlicher Genehmigung der RNZ)

 

04.06.2019 in Partei

SPD Führungstrio zum weiteren Vorgehen

 

Liebe Genossinnen und Genossen, an alle an der Sozialdemokratie interessierten,

am Sonntag hat Andrea Nahles uns mitgeteilt, dass sie von ihren Ämtern zurücktreten wird und den Weg für eine Neuaufstellung freimacht. Mit ihrer Entscheidung hat sie Klarheit für Partei und Fraktion hergestellt, gleichzeitig ist damit eine große Aufgabe verbunden.
 
Ihre Entscheidung verdient unseren vollsten Respekt. Und für ihren Einsatz und ihre Leidenschaft für die Sozialdemokratie sagen wir: Danke! Wir sind sicher: Eine neue Vorsitzende oder ein neuer Vorsitzender oder eine Doppelspitze wird an vielem anknüpfen, was Andrea angestoßen hat.
 
Bis zum Bundesparteitag werden wir gemeinsam die SPD kommissarisch führen, das hat der Vorstand gestern beschlossen. Dieser Verantwortung stellen wir uns als stellvertretende Parteivorsitzende.
 
Wir werden nicht für den Parteivorsitz kandidieren. Wir wollen den Übergang geordnet und transparent organisieren. Dabei ist uns vor allem die Beteiligung der Parteibasis wichtig.
 
Für den Weg dorthin hat der Parteivorstand erste Entscheidungen getroffen, die man hier nachlesen kann. Und auch die Meinung aller Mitglieder wird gefragt sein! Über den genauen Ablauf werden wir euch in den kommenden Tagen informieren.

 
 

Gestern hat Andrea ihren Wunsch ausgedrückt, dass wir „Vertrauen und gegenseitigen Respekt“ wieder stark machen. Das ist zuerst eine Haltungsfrage. Wir wollen dafür Beispiel geben und bitten Dich um Deine Unterstützung.
 
Über alle Schritte hin zum Bundesparteitag halten wir euch selbstverständlich immer auf dem Laufenden.
 
Herzliche und solidarische Grüße

Malu Dreyer, Thorsten Schäfer-Gümbel, Manuela Schwesig

Mit der SPD für Mühlhausen