Bürgermeistervereidigung 15.01.2012

Veröffentlicht am 14.03.2012 in Kommunalpolitik

Werter Herr Spanberger,

am vergangenen Sonntag fand hier an gleicher Stelle der Neujahrsempfang der Gemeinde Mühlhausen für die hier lebenden Einwohner statt. Der Gastredner, der ehemalige Ministerpräsident des Landes BW, Günther Öttinger, hielt eine bemerkenswerte Rede.
Für mich persönlich darf ich feststellen, dass ich (es) versäumt habe, mich dem abschließenden Gemeinschaftsfoto hinzu zu gesellen.
Meinem Empfinden für das bürgerschaftliche Engagement des hiesigen Gemeinderats in seiner Gesamtheit hätte dies sehr wohl entsprochen.

Heute und hier an dieser Stelle darf ich für meine Fraktion im Gemeinderat und für den gesamten SPD-Ortsverein dies dadurch nachholen, dass ich Sie, Herr Spanberger, nach Ihrer offiziellen Einführung in das Amt unseres Bürgermeisters nochmals ganz herzlich beglückwünsche. Aus Ihrer Arbeit für die Menschen in unserer Gemeinde mögen Sie die Kraft schöpfen, (um) geduldig mit den Wünschen und Anregungen aus dem Gemeinderat verfahren zu können. Und die Kraft werden Sie brauchen – ich bin lange genug dabei, um dies beurteilen zu können.

Wer unsere Empfehlungen vor Ihrer Wahl richtig zu interpretieren weiß – ich gebe zu bedenken, dass ich in dieser Gemeinderatssitzung für meine Fraktion spreche, wird erkennen, dass uns sehr viel an Ihrer parteipolitischen Unabhängigkeit gelegen ist. Diese hat Ihnen nach unserem Ermessen im Übrigen mit zu Ihrem Wahlsieg verholfen und sollte als Grundvoraussetzung der Gleichbehandlung aller Menschen in unserer Gemeinde auch zukünftig Bestand haben.

Möge Ihnen das gelingen, was Ihren Vorgänger Karl Klein auszeichnete, dorther noch finanzielle Mittel zu beschaffen, wo eigentlich gar keine vorhanden waren. Er selbst hat es ja angesprochen: Die neue Landesregierung wird Fahrradwege bauen und Schlaglöcher schließen. Stellen Sie Anträge, wir beginnen in Mühlhausen! Unserer Unterstützung können Sie gewiss sein!
Wir reichen Ihnen alle Hände zu einer guten und fruchtbaren Zusammenarbeit im Interesse des Wohlergehens unseres Gemeinwesens, im Interesse des Erhalts einer intakten Umwelt und für fröhliche Menschen.

Ein gutes Wort noch an Ihre Frau Gemahlin: Liebe Frau Spanberger, Ihr Mann hat ab heute eine honorige Stelle inne, deren Arbeit nicht in einem 8-Stunden-Tag oder in einer 5-Tage-Woche erledigt sein wird. Ich bin sicher, dieser Sachverhalt war und ist Ihnen bewusst.
Gestatten Sie ihm dennoch, ab und zu einige Stunden mit uns zu verbringen.
Wir passen dann auf ihn auf. Versprochen! gz

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