Willy-Brandt-Medaille für Paul Egenlauf

Veröffentlicht am 11.03.2009 in Ortsverein

Der Jubilar bei der Ehrung

Langjähriges und verdientes Mitglied anlässlich seines 80. Geburtstags geehrt. Die Willy-Brandt-Medaille stellt die höchste Auszeichnung dar, die die SPD vergibt. Sie ehrt damit Mitglieder, die sich um die Sozialdemokratie in besonderer Weise verdient gemacht haben. Diese Ehre wurde nun in Tairnbach auch dem langjährigen Genossen Paul Egenlauf anlässlich seines 80. Geburtstags zuteil.

An seinem Ehrentag gaben sich Bürgermeister Karl Klein, Ortsvorsteher Rüdiger Egenlauf und der SPD-Kreisvorsitzende und Bundestagskandidat Dr. Lars Castellucci sowie viele Bekannte, Verwandte und Freunde im Haus des Geburttagskindes in der Eichtersheimer Straße ein Stelldichein, um ihm persönlich zu gratulieren.
Am vergangenen Freitag nun erfuhr Paul Egenlauf eine besondere Ehrung. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Peter Wirkner sowie der Fraktionssprecher im Gemeinderat, Gerhard Zörb, nutzten eine Feierstunde dazu, ihn mit der Willy-Brandt-Medaille auszuzeichnen. „Wenn man sich immer auf einen Mitstreiter verlassen kann, er sich stets für das Wohl der Partei und um die Menschen kümmert, dann hat er eine besondere Auszeichnung verdient.“ Mit diesen Worten begründete der Gerhard Zörb die Verleihung der höchsten Auszeichnung der Sozialdemokratie an das langjährige SPD-Ortschaftsrats- (1975 – 1994 in Tairnbach) und Gemeinderatsmitglied (1981 – 1994). Für den zuvor selbständigen Ort Tairnbach saß Egenlauf von 1962 – 1968 ebenfalls im Gemeinderat.
Bereits im Jahre 2000 wurde Paul Egenlauf mit dem Verdienstkreuz am Band des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein Engagement um die Demokratie in seiner Heimat ausgezeichnet. Nun folgte die höchste Auszeichnung der Partei, wobei die Willy-Brandt-Medaille nur SPD-Mitglieder erhalten, die sich wirklich und ausnahmslos um den Erfolg der Sozialdemokratie verdient gemacht haben. Dies treffe auf Paul Egenlauf in besonderem Maße zu. Peter Wirkner vergaß dabei nicht hervorzuheben, dass der Geehrte auf eine ebenso lange gewerkschaftliche Tätigkeit bei den Heidelberger Druckmaschinen zurückblicken könne und vom Vertrauensmann bis zum freigestellten Betriebsrat aufgestiegen sei. Daher gelte die Auszeichnung auch als ein Zeichen des Respekts für die unermüdliche, ehrenamtliche Arbeit für die Sozialdemokratie, ganz im Sinne ihrer Grundfesten von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.
Paul Egenlauf bedankte sich für die hohe Auszeichnung und versprach den Anwesenden, sich auch weiterhin für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität einzusetzen. Er dankte all jenen, die ihn in den Nachkriegsjahren – in den Lehrjahren der Demokratie – beeinflusst hatten und von denen auch er gelernt habe. Nicht nur seine politischen Weggefährten sprach Paul Egenlauf hiermit an, auch der große Sozialdemokrat Willy Brandt diente ihm als Vorbild. „In der Debatte um ‚mehr Demokratie’ und soziale Gerechtigkeit war ich von Willy Brandt immer schon unglaublich beeindruckt und der Weiterführung dieser Ideale in unserer Gemeinde verpflichtet.“

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