Verkehrssituation Mühlhausen

Veröffentlicht am 10.05.2018 in Kommunalpolitik

Seitdem auf der Hauptstraße Tiefbaumaßnahmen durchgeführt werden, ist der Verkehr in Mühlhausen schwierig geworden. Hierzu erreichen uns in der letzten Zeit immer mehr Zuschriften von betroffenen Anwohnern. Diese Problematik möchten wir uns etwas eingehender zuwenden und hierbei auch auf Beobachtungen von Anwohnern zurückgreifen.

Durch die derzeitige Baustellensituation fahren Ortskundige jetzt oft über die Brüningstraße, die Adenauerstraße oder über die Untere Mühlstraße. Dort wird häufig beobachtet, dass Autos – oft unzulässig –  parken und der normale Verkehr dadurch stark beeinträchtigt wird. Des Weiteren sind die Anwohner einer stark erhöhten Lärmbelästigung, nicht zuletzt durch stark überhöhte Geschwindigkeit, ausgesetzt.

Ein Bürger schrieb uns, dass sich die Parksituation in der unteren Mühlstraße in der letzten Woche sehr problematisch gestaltete. Dies erklärte sich auch darin, dass zwei Fahrzeuge, außerhalb der vorgesehenen Parkzonen, auf gleicher Höhe parkten und ein Kleintransporter aus diesem Grunde nicht passieren konnte. Erschwerend kommt noch die Baustelle in der Unteren Mühlstraße hinzu, wo eine Fahrspur durch Bau-Zäune eingeschränkt wird. Unter großen Problemen musste der Fahrer des Kleintransporters mit Rückwärtsfahren und komplizierten Wendemanövern drehen, um diese Straße wieder zu verlassen.

Auch an der Kreuzung Hauptstraße Dielheimer Straße gibt es Schwierigkeiten

Ebenfalls beobachteten wir, dass auch die Ampelposition an der Dielheimer Straße ungünstig ist. Die Autos fahren bis unmittelbar vor die Ampel und blockieren bei Rot die Ausfahrt aus der Dielheimer Straße links in östlicher Richtung. Bei Grün können sie nicht auf die Hauptstraße fahren, da die angestaute Schlange von Osten her Vorrang hat und den Verkehr blockiert. Kann hier keine bessere Lösung gefunden bzw. besser kontrolliert werden? Ist zum Beispiel eine Einbahnstraßen-Regelung in Verbindung mit der Umgehungsstraße B 39 keine Lösung? Mühlhausen stirbt immer mehr – ein Ladengeschäft nach dem anderen schließt und findet keinen Nachfolger. Hier muss nachgedacht und gehandelt werden.

Für den OV: Holger Schröder & Mitglieder

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