Gut zusammen leben in Deutschland - was haben wir erreicht, was muss noch besser werden?

Veröffentlicht am 08.05.2019 in MdB und MdL

Runder Tisch zum Thema „Integration“ mit Bundespräsident a.D. Joachim Gauck in Wiesloch

Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci war Joachim Gauck am 06. Mai in Wiesloch. Er trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein, lernte im Gespräch mit Oberbürgermeister Dirk Elkemann und Bürgermeister Ludwig Sauer etwas über die erste Tankstelle der Welt und sprach anschließend mit Menschen mit und ohne Migrationshintergrund über erfolgreiche Integration und was es dafür braucht. Mit dabei waren die Vorsitzende der alevitischen Gemeinde, Sultan Demir, Akif Ünal, Koordinator der Mevlana Moschee in Walldorf, Mohammed Wasim Arafat aus Indien, der Vater des Bundestagsabgeordneten, Bruno Castellucci, der 1962 aus Italien nach Wiesloch kam und Özlem Sahin, die erst vor fünf Jahren hierherzog und jetzt gerne eingebürgert werden möchte. Außerdem saßen Haupt- und Ehrenamtliche aus der Integrationsarbeit am Tisch: die Leiterin des „Eine Welt“-Familienzentrums Wiesloch, Doris Mülbaier, Monika Gessat vom Netzwerk Asyl, Monika Schulz, Fachbereichsleiterin für Fremdsprachen an der VHS und selbst polnische Migrantin und die Schulsozialarbeiterin Elke Anders-Lasch.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen und diskutierten über verschiedene Facetten des Ankommens. Was ist gut gelaufen? Was war schwierig? Was hat sich geändert? Wo stehen wir heute und was können wir verändern, um Menschen ein gutes Ankommen in Deutschland zu ermöglichen? Schnell wurde klar, dass oftmals bürokratische Regeln im Wege stehen, die nur politisch zu lösen sind. Anderes geht von Mensch zu Mensch. So benötigen Menschen, die unsere Sprache lernen sollen, schlicht auch Gelegenheiten, Deutsch zu sprechen. Und das fällt ihnen manchmal gar nicht leicht, wenn in der Firma Englisch gesprochen wird oder jemand, der ein Kopftuch trägt, gar nicht erst angesprochen wird.

„Wir haben heute viele Impulse erhalten und wir werden weiter daran arbeiten, zum Beispiel an einem Ort, an dem sich unterschiedliche Menschen in Wiesloch treffen können, um sich zu begegnen und kennenzulernen“ so Castellucci abschließend.

 

Mit der SPD für Mühlhausen

Unsere Europakandidatin

Unser Abgeordneter

SPD-Mitglied werden!

Mitglied werden!

News-Ticker

Für Carsten Schneider zeigen die Enthüllungen in Österreich nur die wahre Haltung der Rechtspopulisten zum Rechtsstaat. Auch in Deutschland habe die AfD endlich ihren eigenen Spendenskandal aufzuklären. "Statt diesen Ausverkauf des Rechtsstaates zu verurteilen, verharmlost die AfD den Vorgang. Jörg Meuthen bewertet das Verhalten des österreichischen Vize-Kanzlers als "singulären Fehltritt" und kündigt auch für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit mit

Eine Reanimation der Stechuhr ist nicht geplant Bundeswirtschaftsminister Altmaier will das EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung. prüfen. Für Katja Mast steht fest: Was im Sinne der Arbeitnehmer ist, sollte auch gesetzlich geregelt werden - ohne Rückkehr zur Stechuhr. "Es steht natürlich auch dem Bundeswirtschaftsminister frei, Urteile zu prüfen. Dennoch gehen wir davon aus, dass gesetzlich geregelt wird, was im

Um den steigenden Kosten in der Pflegeversicherung zu begegnen, braucht Deutschland eine solidarisch finanzierte Bürgerversicherung, nicht mehr finanzielles Risiko, sagt die pflegepolitische Sprecherin der SPD-Fration. "Die wichtige Debatte über Verbesserungen für die Pflege wird immer stärker verbunden mit dem Ziel einer Pflegebürgerversicherung. Das hat die privaten Versicherer in helle Aufregung versetzt^, und prompt fordern sie mehr Kapitaldeckung.

Am 8. Mai 1945 endete die nationalsozialistische Terrorherrschaft in Deutschland. Durch die Befreiung der Konzentrationslager durch die alliierten Truppen wurde das Ausmaß der unvergleichlichen Menschheitsverbrechen der Nazis offensichtlich. Die SPD-Bundestagsfraktion gedenkt der Opfer und besucht heute mit einer Delegation die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. "Durch einen Besuch der Mahn- und Gedenkstätte erinnern wir insbesondere an

Counter

Besucher:125227
Heute:7
Online:1