
Wir wollen Kommunalpolitik verständlich machen und eine erste Grundorientierung geben. Dies soll in der Veranstaltung zum Bürgerdialog, am 21.11.2025 im Bürgerhaus ab 19 Uhr näher erläutert werden: Es geht – nicht ausschließlich, aber doch ganz entscheidend – um die Schaffung von Gelegenheiten für die Bürgerinnen und Bürger, selbst aktiv und kreativ zu werden. Nicht alle Bevölkerungsgruppen finden ihre Leidenschaft im Verein, den Parteien oder in der Kirche. Um die Breite der Bevölkerung zu erreichen, müssen auch andere Formen gefunden und genutzt werden.
In der Veranstaltung zum Bürgerdialog sollen auch Perspektiven aufgezeigt werden, wie zukünftig – unter voraussichtlich erschwerten finanziellen Bedingungen – Gemeindepolitik aussehen kann. Es gilt als sicher, dass die Aufgaben und Probleme für alle Gemeinden größer und komplexer werden, bei gleichzeitiger Verschärfung der Einnahmen-/Ausgabensituation. Je früher wir uns als Gemeinde auf diese Veränderung vorbereiten, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Schwierigkeiten zumindest gemildert werden können. Vonseiten der SPD ist dabei besonders der Umstand im Blick, dass Krisen jeweils die einkommens- und vermögensschwächeren Gruppen besonders stark treffen. Ihre Lebenssituation besser zu schützen ist daher aus unserer Sicht vorrangig!
Abschließend soll angemerkt werden, dass in der neuen Studie zum Rechtsextremismus („Die angespannte Mitte“) öffentliche Räume und Diskussionsgelegenheiten in Städten und Gemeinden für den kommunikativen Austausch und damit zur Gemeinschaftsbildung als besonders wichtig hervorgehoben werden. Man könnte es auch so sagen: Intelligente Lösungen brauchen nicht immer viel Geld zu ihrer Realisierung, oftmals reicht eine andere Nutzung bereits vorhandener Einrichtungen oder Liegenschaften und schließlich die öffentliche Unterstützung und bürgerschaftliche Beteiligung, damit sich die Dinge – dann doch noch – zum Besseren wenden!
Für die SPD: Dr. Michael Mangold (Gemeinderat)

