„Bildungsaufbruch erleben“ SGK Rhein-Neckar besucht Gemeinschaftsschule in Oberhausen-Rheinhausen

Veröffentlicht am 27.02.2013 in Arbeitsgemeinschaften

Die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik SGK organisiert nicht nur Fortbildungsveranstaltungen in allen kommunalpolitischen Themenfeldern über die Friedrich-Ebert-Stiftung, sondern bietet ihren Mitgliedern - so auch den SPD-Gemeinderäten/tinnen im Gemeinderat Mühlhausen - regelmäßig Besuche und Besichtigungen kommunaler Einrichtungen.
Der SGK-Kreisvorsitzenden Christoph Beil initiierte eine Veranstaltungsreihe „Kommunalpolitik erleben“, in welcher Einrichtungen der Öffentlichen Hand vor Ort besucht und vorgestellt werden. So wurden bereits Kraftwerke, Solar- bzw. Windkraft- oder Wassergewinnungsanlagen von den Mitgliedern der SGK besucht.

Zum Thema „Gemeinschaftsschule erleben“ wurde nun die Gemeinschaftsschule in Oberhausen-Rheinhausen aufgesucht.
Die Veranstaltung zu diesem wichtigen bildungspolitischen Thema stieß auf großes Interesse. Neben dem SPD-Bundestagswahlkandidaten Daniel Born, der als Gemeinderat in Oberhausen-Rheinhausen die Einrichtung der Schule mit initiiert hat, waren zahlreiche KommunalpolitikerInnen aus dem ganzen Rhein-Neckar-Kreis und dem Landkreis Karlsruhe anwesend.
Nach einer Einführung von Christoph Beil, der insbesondere verdeutlichte, wie wichtig die Gemeinschaftsschule für mehr Bildungsgerechtigkeit sei, stellte der geschäftsführende Konrektor der Gemeinschaftsschule, Karsten Ex, die Gemeinschaftsschule Oberhausen-Rheinhausen vor.
Diese wurde im September 2012 eingerichtet und war eine der ersten Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg. Konrektor Ex wies darauf hin, dass die Schule als ehemalige Grund- und Werkrealschule schon in der Vergangenheit durch die konsequente Umsetzung moderner pädagogischer Konzepte wie zum Beispiel jahrgangsgemischte Lerngruppen eine Unterrichtskultur des intensiven Förderns und Forderns von heterogenen Lerngruppen entwickelt hatte. Die jetzigen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 lernen in leistungsheterogenen Lerngruppen - unabhängig von der in der Grundschule ausgesprochenen Bildungsempfehlung - gemeinsam, um je nach individueller Neigung und Ausprägung ihres Leistungsvermögens jeden allgemeinbildenden Schulabschluss, also einen Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder 10, einen Realschulabschluss nach Klasse 10 oder auch ein Abitur nach Klasse 13 anzustreben.
Wichtiger Bestandteil der Schule - so Konrektor Ex - sei die Ganztagesschule mit einem umfassenden Angebot in den Bereichen der Hausaufgabenbetreuung und der Freizeitgestaltung sowie einer täglichen Mittagsmahlzeit in der schuleigenen Mensa.
Danach besichtigten die Teilnehmer die Schule und erlebten eine praktische Demonstration des auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler abgestimmten Lernens. Hierbei zeigten sich die zahlreichen Teilnehmer sehr beindruckt von den neuen Formen des Lernens wie beispielsweise des Lernateliers und den individuellen Lerntagebüchern.
Nach der Führung erfolgte eine intensive Diskussion, in der Daniel Born nochmals auf den Stellenwert der Gemeinschaftsschule für das Bildungswesen hinwies und den politischen Prozess bei der Einrichtung der Schule und die Rolle der Kommunen erläuterte. Die weitere Entwicklung der Schule in Oberhausen-Rheinhausen wurde letztlich von Konrektor Karsten Ex dargelegt.

Christoph Beil lud die Teilnehmer zu den weiteren Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „Kommunalpolitik erleben“ ein.(gz)

 

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