Wir brauchen den Dialog der Kulturen:

Veröffentlicht am 25.02.2006 in Presseecho

Die Menschen sind in Sorge: Der Konflikt um das iranische Atomprogramm und die Ausschreitungen nach der Verffentlichung von Mohammed-Karikaturen in europischen Zeitungen haben zu internationalen Spannungen geführt. Dies ist Anlass zu einer klaren Bestimmung unserer politischen Position.

Wir brauchen zwischen Europa, dem Nahen Osten und der gesamten muslimischen Welt die Kultur des Dialogs. Wir dürfen nicht zulassen, dass Muslime und Christen gegeneinander aufgehetzt werden. Wir lassen uns nicht in einen Kampf der Kulturen drängen.

Gewaltsame Proteste gegen europäische Einrichtungen dulden wir nicht! In diesem Punkt sind wir einig mit einer Vielzahl muslimischer Geistlicher und islamischer Organisationen. Wir wissen und bedauern zugleich, dass die religiösen Gefühle vieler Muslime verletzt worden sind! Freiheit braucht Verantwortung. Das gilt auch für die Medien. Sie müssen ein Mittel der Aufklärung und Verständigung bleiben.

Statt rhetorischer Eskalation und Scharfmacherei müssen wir gerade in dieser Situation alle Möglichkeiten der Diplomatie und des ernsthaften zwischengesellschaftlichen Dialogs nutzen. Bereits vorhandene internationale Partnerschaften von staatlichen und Nichtregierungsorganisationen müssen ausgebaut werden. Zugleich müssen wir durch unser Engagement im Rahmen der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit deutlich machen, dass wir die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Probleme in den betroffenen Regionen ernst nehmen. Wir wollen den Menschen vor Ort helfen, diese zu lösen.

Matthias Platzeck: "Alle Menschen – so verschieden sie sein mögen – eint das gemeinsame Interesse an sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung. Auf dieses Interesse bauen wir! Wenn wir dazu beitragen, dass vorhandene Entwicklungschancen genutzt werden, ist dies ein wichtiger Schritt hin zu einer stabilen und gerechten Weltordnung, die Grundlage für nachhaltige Sicherheit in Europa und darüber hinaus ist."

Die Sozialdemokratie steht für eine gerechte Weltordnung.

Veröffentlicht am 25.02.2006

 

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