Die SPD-Kreistagsfraktion zufrieden mit Kreis-Seniorenplanung 2017 bis 2027

Veröffentlicht am 09.06.2021 in Kreistagsfraktion

„Wir sind sehr zufrieden, was daraus geworden ist“, freute sich Renate Schmidt, sozialpolitische Sprecherin der Rhein-Neckar-Sozialdemokraten, die in der ersten Sozialausschuß-Sitzung des Kreistags Rhein-Neckar nach dem Erscheinen des siebten Altenberichts der Bundesregierung im Jahr 2017 angeregt hatte, eine Kommunale Seniorenplanung im Rhein-Neckar-Kreis auf den Weg zu bringen. Dabei sollte die Sorge und Mitverantwortung der Kommunen für das Lebensumfeld der älteren Menschen besonders beleuchtet und mit den passenden Daten und Fakten belegt werden. „Dies ist vorbildhaft geleistet worden“, lobte SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Göck, Bürgermeister in Brühl, wo er sich seit vielen Jahren den Folgen des demographischen Wandels widmet und einige Projekte im Bereichen des altengerechten, barrierefreien und betreuten Wohnens initiiert hat. Das neue Amt für Sozialplanung mit Fabian Scheffczyk, Wolfgang Maier und Helen Holzhüter habe hier im Zusammenwirken mit dem baden-württembergischen Kommunalverband für Jugend und Soziales und vielen Akteuren aus der Region aufgezeigt, was bisher erreicht wurde, wo die Gemeinden aktuell stehen und in welche Richtung es gehen könnte, wenn das Leben der älter werdenden Bevölkerung vor Ort erleichtert werden soll. In verschiedenen Veranstaltungen und Planungsprozessen mit Beteiligten, Einrichtungen, Initiativen und politischen Vertretern sei eine Kreisseniorenplanung entstanden, welche die Teilhabe und Lebensqualität im Alter in den jeweiligen Sozialräumen in den Vordergrund stellt. Beginnend von unterstützenden Maßnahmen im Vor- und Umfeld von Pflege, über häusliche Pflege bis hin zur teilstationären Pflege soll eine Unterstützung für das Wohnen zu Hause erfolgen, wobei auch barrierefreie Wohnformen in den Blick genommen werden. Durch zahlreiche Handlungsempfehlungen wie z.B. Ausbau der Tages- und Kurzzeitpflege sollen notwendige Prozesse in den Planungsräumen des Kreises angestoßen werden, die den Verbleib in der Häuslichkeit unterstützen. Aber auch der Ausbau von Dauerpflegeplätzen wird durch prospektive Bedarfszahlen in den Blick genommen. Dabei sollen sich stationäre Einrichtungen zunehmend kommunaler Angebote bedienen, um einen sozialen Austausch zu ermöglichen. Besonders wichtig ist die Kooperation und Vernetzung der unterschiedlichen Hilfsangebote, wobei den Pflegestützpunkten eine besondere Bedeutung zukommt. „Deshalb haben wir stets den Ausbau dieser Stellen gefordert“, so Fraktionsvorsitzendes Dr. Ralf Göck, was auch geschehen sei. „Darüber hinaus müssen wir auch die Attraktivität der Pflegeberufe in den Blick nehmen“, ergänzt Renate Schmidt (Eppelheim), „wenn wir die Pläne umsetzen wollen“. Die Rhein-Neckar-Sozialdemokraten sind sich jedenfalls einig, dass die Kreisseniorenplanung dazu beiträgt, den älteren Menschen im Rhein-Neckar-Kreis die ihnen gebührende Lebensqualität zu erhalten und zu verbessern. „Wir wünschen uns eine gute Verbreitung des über 300 Seiten starken Werks“, so Dr. Göck, das im Internet unter www.rhein-neckar-kreis.de abgerufen werden kann.

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