Die "Mobile Jugendarbeit" wird fortgesetzt!

Veröffentlicht am 16.11.2022 in Gemeinderatsfraktion

In der letzten Gemeinderatssitzung stand wieder die „Mobile Jugendarbeit“ in unserer Gemeinde auf der Tagesordnung. Neben einem Sachstandsbericht sollte auch ein Beschluss zur Fortführung derselben getroffen werden, was mit finanziellen Mitteln aus unserer Kommune verbunden ist. Der Jahresbericht für die „Mobile Jugendarbeit“ (im weiteren Verlauf MJA) in unserer Gemeinde wurde von Frau Bühn und Herrn Staab vorgetragen und auch der Geschäftsführer des „Postillion e.V.“, Herr Stefan Lenz; fand sich zu diesem wichtigen Tagesordnungspunkt ein.

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Hier war aus dem ausführlichen Bericht zunächst herauszuhören, dass man die Gemeinde zunächst kennengelernt habe und dann entsprechende Angebote anstieß. Der Fraktionsvorsitzende Holger Schröder hob hierzu gleich hervor, dass man nicht nur von einem bloßen kennenlernen sprechen könne, man sei „sofort voll eingestiegen und habe von Beginn an weitaus mehr gemacht!“ In Mühlhausen achtete man daher sofort darauf, mit den vielen Partner, welche in der Gemeinde bereits aktiv sind, zusammenzuarbeiten und entsprechende Synergieeffekte für die soziale Arbeit zu nutzen. So knüpfte das Team der MJA bereits vielfältige Kontakte und arbeitet mit der Gemeindeverwaltung (Runder Tisch u.a. mit dem Hauptamt, dem Ordnungsamt und der Polizei), der Schulsozialarbeit, dem Jugendamt, dem Subway e.V., der Kraichgauschule Mühlhausen, der Thomas-Morus-Realschule, dem Jugendzentrum Down Under, dem neuen Café Mulin, den „Kuhschwanz Angles“ sowie letztlich auch mit der Bücherei gut zusammen.

Wie wir als SPD bereits seit 31 Jahren hervorheben, bedarf es auch in unserer Gemeinde der Zuwendung zu Jugendlichen, vorrangig der Klassenstufen 7 – 9, die von den bisherigen Angeboten nicht angesprochen wurden. Vielfach wurde im Vorfeld beklagt, dass die Jugendlichen im öffentlichen Raum stören, diesen verschmutzen und kein „gutes Bild“ abgeben würden. Hier hielten Frau Bühn und Herr Staab dagegen und berichteten, dass ihre zahlreichen Angebote auf fruchtbaren Boden fielen. So konnten sie erläutern, dass das Jugendzentrum als Treffpunkt etabliert wurde und nun jeden Montag und Donnerstag von 15:30 Uhr – 19:00 Uhr geöffnet hat. Über die vielfältigen Kooperationspartner – vor allem die Schulsozialarbeit bzw. die Schulen in Mühlhausen und Östringen – sowie über die aufsuchende Jugendarbeit selbst (Streetwork), konnten nahezu 60 Jugendliche erreicht werden. Aus dem Bericht wurde deutlich, dass sich sogar eher mehr Mädchen als Jungen für die Angebote der MJA interessieren.

Im weiteren Verlauf berichtete das Team der „Mobilen Jugendarbeit“ über die vielfältigen Aktionen, die man allein im ersten Jahr anbieten konnte. Diese reichten von „Treffen am roten Sportplatz“ (um die angeschafften Spielgeräte wie Spikeball, Volleyballnetz, Wikingerschach auszuprobieren), über verschiedene Ausflüge bis zu Programmpunkten in den Ferien wie Batiken oder ein Speedminton Turnier. Des Weiteren rief man regelmäßige Grill- und Kochtreffs ins Leben, da insbesondere auch die Erfahrung des gemeinsamen Essens stärkt. Da Mädchen andere Bedürfnisse als Jungs haben, schuf das Team der MJA extra für diese einen Mädelstag, um auf diese eingehen zu können.

Für die SPD-Fraktion war und ist die Sinnhaftigkeit der „Mobilen Jugendarbeit“ und der Einsatz der Sozialarbeiter/ -innen in unserer Gemeinde unstrittig und gegeben. Eine große Zahl von Kindern und Jugendlichen wenden sich diesem Angebot zu und schätzen die geschaffenen Möglichkeiten, die zur Stärkung des sozial-emotionalen Bereichs beitragen. In krisengeschüttelten Zeiten, in denen sie und ihre Familien mit Corona, dem Krieg in der Ukraine und der Energiekrise (und der Sorge diese und andere Dinge des täglichen Bedarfs zu bezahlen) konfrontiert werden, ist das Angebot absolut richtig! Für diese Familien war es bereits in der Vergangenheit kaum möglich, ihren Kindern Förderangebote oder Aktivitäten zu ermöglichen, was nun in Zeiten von Inflation und hohen Lebenshaltungskosten noch schwieriger wird. Die SPD ist daher überzeugt und brachte dies auch durch ihr Votum zum Ausdruck, dass die „Mobile Jugendarbeit“ fortgesetzt und anschlussfinanziert werden müsse. Wir sind froh, dass inzwischen der gesamte Rat diese Einstellung teilt und letztlich geschlossen dafür stimmte.

Zukünftig werde man die Angebote noch stärker zwischen den Altersgruppen U 16 und Ü16 unterscheiden, das Jugendforum neu beleben und der SPD-Forderung vom letzten Jahr Rechnung tragen, sich noch stärker mit den Östringer Schulen (welche viele Schüler/ -innen aus unserer Gemeinde besuchen) zu vernetzen. Abschließend dankte der Fraktionsvorsitzende Holger Schröder dem Team des „Postillion e.V.“, der Gemeindeverwaltung um Frau Hoffmann und Frau Sommer sowie allen Kooperationspartnern für die geleistete Arbeit, sowie die Bereitschaft sich für neue Wege geöffnet zu haben.

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