AfB Heidelberg/Rhein-Neckar: Gegen die Kürzung von Deputaten in der Bildung

Veröffentlicht am 22.05.2013 in Landespolitik

Die Bildungsexperten der SPD tagten in Eppelheim. Auf der Jahreshauptversammlung der SPD-Arbeitsgemeinschaft Rhein-Neckar / Heidelberg forderte Lothar Binding von der Landesregierung ein höheres Engagement bei den versprochenen Bildungsreformen im Land. „Wir dürfen nicht an der falschen Stelle sparen“, monierte er. Wenn man neue Ganztagsschulen zulasse, müsse man auch dafür die Kosten für Personal und Ausstattung übernehmen. Insbesondere der Grüne Ministerpräsident spräche zwar immer von innovativen Bildungsideen kneife aber bei der Finanzierung, z. B. bei der Vermögensteuer. „Irgendwo muss aber das Geld herkommen, um die Wahlversprechen einzulösen“ gab er zu bedenken.

Die Kreisvorsitzende Marlen Pankonin hatte an diesem Abend auch den Leiter der Stabsstelle für Gemeinschaftsschulen und Inklusion, Norbert Zeller zu Gast. In seinem Statement stellte er die Wichtigkeit der Schulreform im Land heraus. „Mit der Gemeinschaftsschule überwinden wir die konservative Einstellung einer Dreiklassengesellschaft“, führte er ein. Für ihn bestehe zur Zeit ein „Zweisäulenmodell“, da Haupt- und Werkrealschulen mit nur noch geringen Anmeldezahlen vor der Schließung ständen. Damit diese Prozesse aber geordnet ablaufen können, kündigte er ein Eckpunktepapier zur Schulentwicklung im Land an. „Minister Andreas Stoch wird dies am 15. Mai in Stuttgart vorlegen, dann werden Schulen, Kommunen und Schulämter gemeinsam über unsere Schullandschaft entscheiden“, so Zeller.

Ebenso sprachen sich die Bildungsexperten gegen Kürzungen von 1000 Deputaten aus. „Das Kultusministerium schafft mit diesen Maßnahmen kein Vertrauen und erschreckt Eltern, Lehrer*innen und Schulträger“, so Pankonin. Zum nächsten Landesparteitag will die AfB hierzu einen eigenen Antrag einbringen um die Kürzungen zu verhindern.

 

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