Herzlich Willkommen!

auf den Internetseiten des SPD Ortsvereins von
Mühlhausen - Rettigheim - Tairnbach

Wir bieten Ihnen hier einen Überblick über die Arbeit der SPD vor Ort. Sie finden hier die Termine, die aktuellen Projekte und die Ansprechpartner in Mühlhausen, Rettigheim und Tairnbach. Nutzen Sie unsere Seiten zu Ihrer Information und zur Diskussion.

 

19.04.2019 in Topartikel Ankündigungen

Nächster Monatstreff im Juni

 

 

Der SPD Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach lädt alle seine Mitglieder, sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum nächsten Monatstreff des SPD Ortsvereins am Dienstag, den 04.06.2019, um 19.00 Uhr ins Restaurant Trödelkeller (Rettigheim) ein.

Für den Ortsverein: Holger Schröder

www.mitgliedwerden.spd.de

20.05.2019 in Wahlen

Es geht um Sie! Gehen Sie wählen! Wählen Sie SPD!

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gesamtgemeinde Mühlhausen, liebe Erst- und Jungwähler,

am Sonntag, den 26. Mai 2019

finden die Gemeinderats-, Kreistags- und Europawahlen statt. Der SPD Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach bittet Sie herzlich, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Nur wer wählt hat die Chance die Zukunft unserer Gemeinde, unseres Landkreises und die Rolle Deutschlands in Europa mitzubestimmen!

Wir wollen mit Ihnen „Zusammen vorwärts“ gehen.

Die Kommunalwahl ist in erster Linie Persönlichkeitswahl. Die Bewerberinnen und Bewerber kandidieren zwar für eine bestimmte Liste, müssen aber der jeweiligen Partei nicht zwingend angehören. Alle haben ein gemeinsames Ziel: sich im Gemeinderat und im Ortschaftsrat für die Belange der Bewohnerinnen und Bewohner einzusetzen und die Geschicke der Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Verwaltung zu gestalten. Als Partei, die auf die längste demokratische Tradition zurückblicken darf (am 23. Mai wird die Sozialdemokratie 156 Jahre alt), sind wir stolz, Ihnen ein neues Team aus jungen motivierten Kandidatinnen und Kandidaten sowie auch aus erfahrenen Persönlichkeiten präsentieren zu können.

Gerade die Gemeinderatswahlen geben Ihnen liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger die Chance, am direktesten und persönlichsten in die Politik und damit auch in die öffentliche Gestaltung ihres Wohnortes und ihrer Heimatgemeinde einzugreifen. Die SPD will weiterhin daran arbeiten und mitwirken, dass unsere Gemeinde sozial, nachhaltig und zukunftsfest aufgestellt wird.

Daher appellieren wir an alle Bürgerinnen und Bürger: Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch, gestalten Sie mit und gehen Sie wählen!

Ihr

Holger Schröder

Ortsvereinsvorsitzender

20.05.2019 in Kommunalpolitik

SPD besuchte Grundschule Tairnbach

 
V.l.n.r. Holger Schröder, Dominique Odar, Wolfgang Hassfeld

Liebevoll gestaltete Grundschule mit einem großen Platzproblem

Am vergangenen Mittwoch besuchten die Gemeinderats- und Ortschaftsratskandidaten der SPD die Grundschule in Tairnbach. Dankenswerter Weise öffnete uns die Rektorin Frau Aline Busch ihre Türen und führte uns durch ihre Schule.
Gleich zu Beginn fiel uns die freundliche und liebevolle Art auf, in der diese Schule ausgestaltet ist. Insbesondere die beiden großen Klassenzimmer bieten alle Möglichkeiten, um im Schulalltag didaktisch und in der Sozialform vielfältig zu arbeiten. Selbst einige PC-Arbeitsplätze konnten integriert werden. 


Es wurde jedoch auch sogleich deutlich, dass die Schule unter einem enormen Platzmangel leidet. So musste wegen fehlender Lagerkapazitäten jede Möglichkeit auf den Gängen ausgenutzt werden, um dort Schul- und Arbeitsmaterial in Regalen und Schränken unterbringen zu können.
Da die Kinder zum Teil in jahrgangsübergreifenden Klassen unterrichtet werden, bedarf es deshalb auch der äußeren Differenzierung. Insbesondere neue Inhalte in den Kernfächern Deutsch, Mathe und Englisch müssen jahrgangsgetrennt eingeführt werden. Hierfür stehen allerdings nur sehr kleine Räume zur Verfügung.


Zusätzlich wird eine Schülergruppe im Zuge der Sprachförderung unterrichtet, die ebenfalls einen Ort zum Lernen benötigt. Provisorisch werden diese Kinder momentan an einem Tisch in der örtlichen Schulbücherei unterrichtet.
Die räumliche Situation wird sich an der Grundschule Tairnbach noch weiter verschärfen, da mit steigenden Schülerzahlen gerechnet wird. Bereits zum nächsten Schuljahr muss daher eine Lösung gefunden werden. Dies ist der Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Schule gelungen, indem eine "mobile Unterrichtseinheit" (Container) beschafft wird, in die die Kernzeitbetreuung ausweichen kann.
Jedoch bieten die kleineren Klassenzimmer nur eine unbefriedigende Lösung, um mit einer mittelgroßen Lerngruppe einen in der Sozialform abwechslungsreichen Unterricht zu gestalten. Hier sollte es für die Gemeinde oberste Priorität sein, auch den tairnbacher Grundschülern ein optimales schulisches Umfeld einzurichten.
Da die Schule über keine Aula verfügt, um Platz für Veranstaltungen oder Auftritte der Arbeitsgemeinschaften zu haben, muss hierfür extra ein Raum genutzt werden, der nebst Differenzierungszimmer sogleich auch als Mehrzweckraum dient.

Bei genauerer Betrachtung offenbarte das über 100 Jahre alte Schulhaus jedoch auch seine Schwächen. So weist dieses zum Einen kaum energetische Maßnahmen auf: Der Keller, wie auch das Dach sind nicht gedämmt, was letztlich auch dazuführt, dass viel CO2 und Heizkosten generiert werden. Zum Anderen verfügt das Gebäude über eine ca. 30 Jahre alte Heizung, welche im Winter (bei den großen und hohen Klassenzimmern) auch an ihre Grenzen stößt. Auch Strom- und Wasserleitungen sind letztlich nicht mehr auf dem Stand der Zeit. Dies macht sich insbesondere daran bemerkbar, dass das große Klassenzimmer lediglich über zwei Steckdosen verfügt. Lediglich für die PC-Arbeitsplätze konnten ein paar Steckdosen nachgerüstet werden.

Aber auch der Zahn der Zeit hat an dem Gebäude - und insbesondere auch am Anbau - genagt, sodass eine Sanierung kommen müsste. Hierzu ist von Seiten der Gemeinde jedoch bereits ein Sachverständiger eingeschaltet, um dies zu begutachten.

Die SPD Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach sieht den Handlungsbedarf und möchte sich, in Abstimmung mit allen am Schulleben beteiligten, für eine bestmöglichste Lösung einsetzen. Dabei bleiben wir bei unserer Auffassung, dass ein Neubau an ggf. anderer Stelle zu bevorzugen wäre.

Für den Ortsverein: Holger Schröder

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19.05.2019 in MdB und MdL

Blaulichtkonferenz

 
Unser Bundestagsabgeordneter Lars Castellucci (li.) mit Clemens Heck vom THW Sinsheim

SPD stärkt Hilfsorganisationen

Über „Klimawandel: Herausforderungen für den Katastrophenschutz“ hat die SPD-Bundestagsfraktion am vergangenen Mittwoch zusammen mit rund 250 Teilnehmern von Hilfsorganisationen, Feuerwehren, der Polizei und dem THW aus ganz Deutschland diskutiert.

Mit dabei aus dem Rhein-Neckar Kreis war auch Clemens Heck vom THW aus Sinsheim. Er war der Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci in die Hauptstadt gefolgt und profitierte auf der Konferenz von den Vorträgen und dem Austausch mit anderen Helferinnen und Helfern. „Mir wurde nochmals deutlich, dass gerade im Hinblick auf den Klimawandel und die damit in Zukunft weiter verstärkt zu erwartenden Einsatzszenarien, das THW und auch die anderen Dienste nicht nachlassen dürfen in ihren Bemühungen ständig weitere Helferinnen und Helfer zu gewinnen. Dies ist die Kernaufgabe vor Ort“, fasst Heck seine Eindrücke zusammen.

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich dauerhaft für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe ein und pflegt deshalb schon seit Jahren mit ihren Blaulichtkonferenzen die Diskussion mit Fachleuten, Betroffenen und den Hilfsorganisationen.

19.05.2019 in Veranstaltungen

SPD-Chef Stoch: „Bildung muss kostenfrei sein“

 
2.v.r. Fraktions- und Parteivorsitzender der SPD Baden-Württemberg Andreas Stoch MdL

Auf Eltern wirken Kita-Gebühren wie eine Familiensteuer.

Politiker, Wissenschaftler, Journalisten – sie alle waren schon zu Gast im erfolgreichen Dialogformat der „Lobbacher Gespräche“, die sich jetzt das Thema „gebührenfreie Kitas“ vornahmen. Dazu gingen sie dieses Mal „on tour“ ins Epfenbacher Carl-Ullmann-Haus und luden sich den früheren Kultusminister Andreas Stoch ein, den Initiator des SPD-Volksbegehrens zur Gebührenfreiheit. Gastgeber Reinhard Aldag stellte in seiner Begrüßung das Thema vor,, Kitas in Baden-Württemberg gebührenfrei zu machen – wie in 11 anderen Bundesländern auch.  

Bislang allerdings, so Andreas Stoch, hätten Grün und Schwarz entsprechende Vorstöße der SPD zur Gebührenfreiheit stets im Parlament ausgebremst. Wenn das SPD-Volksbegehren jedoch erfolgreich ist, sollen alle Kitas im Land gebührenfrei sein. Baden-Württemberg hätte damit die Chance, den Familien mit Kindern eine große finanzielle Belastung abzunehmen. Umso armseliger sei das Schauspiel der grün-schwarzen Landesregierung, das Volksbegehren nicht zuzulassen. „Damit entlarven sich Kretschmanns frühere Hymnen auf die direkte Demokratie als pure Sonntagsreden. Mit einer Kultur des Gehört-werdens hat das nichts zu tun“, so Stoch. Als Jurist ist er allerdings optimistisch, dass sich das Verfassungsgericht der Argumentation der SPD anschließt und das Volksbegehren zulässt. Wenn sich die Bürger dann entsprechend beteiligen, wird der Gesetzentwurf dem Landtag vorgelegt. Verweigert die Parlamentsmehrheit die Zustimmung, findet über den Gesetzentwurf eine Volksabstimmung statt.

Mit ihrer Initiative für gebührenfreie Kitas will die Landes-SPD Familien finanziell spürbar entlasten, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf voranbringen, mehr Bildungsgerechtigkeit und gleiche Lebensverhältnisse schaffen. Für viele der jungen Eltern wirke die Kita-Gebühr wie eine Familiensteuer. Eine der Anwesenden pflichtete bei: Als Mutter von drei Kindern habe sie 500 bis 600 Euro für die Kita bezahlt, aber nur 700 bis 800 Euro als Teilzeitkraft verdient. Wenn die Rechnung aber nicht aufgeht, sind es vor allem Frauen, die zu Hause bleiben. Damit bleiben berufliche Gleichberechtigung und Renteneinzahlung auf der Strecke. Stoch verwies auf Heilbronn, die als erste deutsche Großstadt 2008 die Gebühren für Kinder ab drei Jahren abgeschafft hat, weil sie Hürden zur Kinderbetreuung abschaffen, die Benachteiligung der Frau vermeiden und Chancengleichheit schaffen wollte. Damit dies nicht nur wohlhabenden Kommunen möglich ist, fordert Stoch nun eine gesetzliche Regelung.

Zur Podiumsdiskussion kamen nicht nur Genossen, sondern auch zahlreiche Interessierte aus der ganzen Region, darunter auch aus Neckargemünd, Schönau, Walldorf, Mühlhausen oder Eberbach. Thomas Funk, SPD-Kreisvorsitzender, führte die Debatte mit Andreas Stoch, Kommunalpolitikern, Pädagogen, Erzieherinnen und Eltern. Das hauptsächliche Interesse galt Fragen wie: Woher soll das Geld kommen? Wie wird sich die Qualität der Betreuung entwickeln, wenn es eine Gebührenfreiheit gibt? Werden nicht mehr Familien das Angebot nutzen? Grundsätzlich positiv ist es für Stoch, dass mit dem geplanten Gesetzesentwurf die bisherigen Kosten nun auf mehr Schultern als nur die der Eltern verteilt werden. Die Betreuungsqualität wird auch zukünftig sichergestellt, wenn die zur Verfügung stehenden Gelder aus dem „Guten-Kita-Gesetz“ entsprechend eingesetzt werden.

Die Schaffung von Kita-Plätzen, Qualitätsverbesserungen in den Einrichtungen und die Gebührenfreiheit sind für die SPD kein Widerspruch sind, sondern gehören zusammen. „Der Bildungsbegriff muss weiterentwickelt werden“, so Stoch „denn Bildung beginnt schon vor der Schule. Was in den ersten 10 Jahren nicht passiert ist, ist später kaum mehr aufzuholen.“ Weil aber frühkindliche Bildung - wie Schule oder Hochschule - Teil der Bildung sei und weder vom Geldbeutel der Eltern noch von der Finanzstärke des jeweiligen Wohnorts abhängen dürfe, müsse Bildung kostenfrei sein.

Gemeinderätin Metzler-Klenk machte deutlich, dass Kindertagesstätten inzwischen in viel stärkerem Umfang Bildungseinrichtungen sind als dies in früheren Zeiten der Fall war. Daher - und um Familie und Beruf vereinbaren zu können - erinnerten viele Gegenargumente an eine verklärte Kindergartenidylle, die es so bereits seit langem nicht mehr gibt. Sie hoffe daher, dass mit der Unterschriftensammlung nach einer Entscheidung des Staatsgerichtshofs zügig begonnen werden kann. Die Familien im Land werden es danken.