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Herzlich Willkommen!

auf den Internetseiten des SPD Ortsvereins von
Mühlhausen - Rettigheim - Tairnbach

Wir bieten Ihnen hier einen Überblick über die Arbeit der SPD vor Ort. Sie finden hier die Termine, die aktuellen Projekte und die Ansprechpartner in Mühlhausen, Rettigheim und Tairnbach. Nutzen Sie unsere Seiten zu Ihrer Information und zur Diskussion.

 
 

04.09.2017 in Topartikel Ortsverein

Nächste Mitgliederversammlung!

 
Der SPD Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach lädt alle Genossinnen und Genossen, sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, recht herzlich zur nächsten Mitgliederversammlung ein!
Diese findet am Dienstag,
den 05.12.2017 um 19.00 Uhr, im Restaurant "Kraichgaustube" (Uhlandstr. 36) in Mühlhausen statt.
 
Für den Ortsverein: Holger Schröder
 

17.11.2017 in Aktuelles

Gemeinsam gegen Krieg, Rassismus, Gewalt und Ausbeutung

 
Figurengruppe „Trauerndes Elternpaar“ von Käthe Kollwitz

Anlässlich des Volkstrauertages am 19.11. gedenkt auch der Vorsitzende des SPD Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach Holger Schröder den Toten:

Die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, so bezeichnete der amerikanische Historiker und Diplomat George Kennan den 1. Weltkrieg.

Der Volkstrauertag gedenkt, 103 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges und 78 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges, der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

Dabei sollen wir uns an die Soldaten, die zivilen Kriegsopfer, die Opfer von Massakern und Genoziden erinnern. Aber auch die Toten der Diktaturen sollen nicht vergessen werden. Wir denken an diesem Tag auch an persönliche Schicksale in abstrakten Kämpfen um Staatsinteressen, in Glaubenskriegen, in Schlachten politischer Ideologien…

Insbesondere die deutsche Sozialdemokratie erinnert verstärkt daran, dass sie sich als Bollwerk der Demokratie versteht und gegen jede rechte und rassistische Tendenz in unserer Gesellschaft kämpft.

Vor fast genau 65 Jahren – also am 16. November 1952 – wurde der Volkstrauertag zum ersten Mal offiziell in der damals jungen Bundesrepublik begangen.

Begangen in einer Zeit, in der die Schrecken von Krieg und Gewaltherrschaft den Menschen noch deutlich und sehr lebendig vor Augen waren. Viele von ihnen litten damals noch unter den körperlichen und seelischen Folgen.

Etwas mehr als 100 Jahre seit Beginn des Ersten Weltkrieges und  72 Jahre seit Ende des Zweiten Weltkrieges begehen wir den Volkstrauertag als einen „Stillen Tag“, und überall in der Bundesrepublik finden Gedenkfeiern an diesem Tag statt.

Gemeinsam halten wir hierdurch die Erinnerungen an die Gräueltaten jener Zeiten wach und rufen uns das dunkelste Kapitel unserer Geschichte ins Gedächtnis. Niemals dürfen wir damit aufhören, uns die Sinnlosigkeit von Krieg und Gewalt vor Augen zu führen.

Der Autor Henry Miller hat ausgedrückt, was eigentlich jedem Menschen klar sein sollte: „Jeder Krieg ist eine Niederlage des menschlichen Geistes.“

Und ein deutscher Offizier, Fritz Blachstein, schrieb: „Wenn das Ganze nur nicht so widersinnig wäre! Diese Zerstörung von lebenden und toten Werten unter Aufwand unabsehbarer Kosten und übermenschlicher Kraft. Wofür?" Das waren Aussagen im 1. Weltkrieg.

Aber ein noch schlimmeres Inferno sollte sich 21 Jahre später mit dem 2. Weltkrieg anschließen. Unermessliches Leid brach über die Menschen herein, man spricht von 60 bis 65 Mio Toten, andere Nachforschungen sprechen von einer Zahl von 80 Mio. Unfassbar diese riesige Zahl, unfassbar die riesige Zahl der Opfer von Massenverbrechen, Kriegsverbrechen und Völkermord.

Viele von uns kennen den Ausspruch, den man Kindern und Enkeln schon gesagt hat: „Du weißt gar nicht, wie gut Du es hast.“

Damit ist nicht gemeint, wie viele T-Shirts sich im Kleiderschrank befinden. Es ist vielmehr das Privileg, in einer Situation des Friedens und der Demokratie zu leben.

Wir müssen keine Angst vor Bombeneinschlägen haben. Wir kennen zum Glück nicht die Furcht davor, dass morgens um fünf Uhr die Geheimpolizei an die Tür klopft.

Nein, unsere Kinder wissen nicht, wie gut sie es haben. Sie können es nicht wissen, denn sie haben es nicht erlebt. Und die Älteren unter uns sind froh darüber, denn sie wissen, wie viel genau das wert ist – Frieden bei uns im Land, in Europa, in der Welt.

Aber um den Frieden wirklich zu erhalten und weiterentwickeln zu können, müssen wir unseren Kindern und Enkelkindern davon erzählen, wie schwer errungen dieses Erbe ist! Es ist nicht selbstverständlich und muss heute durch gute und vorausschauende Politik gesichert werden. Die SPD hat sich das in ihrer 154-jährigen Geschichte immer als oberstes Leitprinzip gesetzt. Für diese Ideale haben in dieser Zeit hunderttausende Genossinnen und Genossen gestritten!

Leider ist dieser Tag derzeit wieder besonders wichtig und aktuell. Denn durch den schrecklichen Krieg in Syrien werden wir damit konfrontiert, dass Frieden auch heute in vielen Teilen der Welt leider keine Selbstverständlichkeit ist. Auch der aufkeimende Nationalismus und Rassismus einer AfD oder die kurzsichtige Politik eines Trump-Amerikas bedrohen die westlich-humanistischen Werte.

Noch nie waren seit Ende des Zweiten Weltkriegs so viele Menschen weltweit auf der Flucht vor Kriegen und Bürgerkriegen. Frauen, Kinder, Alte und Kranke müssen ihre Heimat, ihre Familien und ihr gewohntes Umfeld verlassen, um Schutz zu suchen.

Zur Zeit befinden sich 1 Mio. Rohynghas auf der Flucht aus Myanmar. In privaten und politischen Debatten wird häufig von „den“ Flüchtlingen gesprochen und vergessen: Hinter dem Begriff stehen Menschen und ihre individuellen Schicksale, die oft von großem, von den Schrecken des Kriegs verursachtem Leid geprägt sind.

Deshalb sind wir aufgerufen, überall in der Welt für menschenwürdige Lebensverhältnisse einzutreten. Wir müssen gegen Armut und Kinderausbeutung vorgehen. Wir müssen uns weltweit um unsere Nachbarn kümmern, sonst lassen uns Gewalt, Unrecht und Krieg nicht los.

Wir sollten weder unsere Vorurteile pflegen, noch dürfen wir uns einer scheinbar wachsenden Übermacht von Hass, Willkür und Intoleranz ergeben. Denn Toleranz ist der Schlüssel zum Frieden. Friede setzt aber auch Gerechtigkeit und Anteilnahme voraus.

Für all dies gibt es drei große Begriffe, für die wir alle streiten sollten, und für die die SPD im Besonderen steht: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität!

 

15.11.2017 in Veranstaltungen

„Wir müssen den Gesprächsfaden weiterspinnen“

 
Lars Castellucci (li.), dahinter Johannes Staemmler: Im Publikum 2.v.r. unser OV Mitglied Dominique Odar

Johannes Staemmler und Lars Castellucci diskutierten über die „Dritte Generation Ost“

In diesem Jahr war Johannes Staemmler Gast bei der traditionellen Lesung zum Gedenken an den 9. November in der Buchhandlung Dörner. Im Gespräch mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci erzählte der Mit-Autor des Buches „Dritte Generation Ost“, was es heißt aus Ostdeutschland zu kommen.

In dem Buch schildert Staemmler zusammen mit anderen jungen Ostdeutschen, welche Rolle die DDR-Geschichte, die friedliche Revolution und die Wiedervereinigung in ihrem Leben spielen. Konfrontiert seien Deutsche aus der ehemaligen DDR oft mit der Frage, ob das eigene Leben unrecht sei, wenn man in einem „Unrechtsstaat“ aufgewachsen ist. „In Gesprächen über die DDR, geht es meist nur um Stasi und Unterdrückung. Persönliche Glücksmomente und Erfolge – die es trotz alledem natürlich gab – finden darin keinen Platz. Menschen aus den neuen Bundesländern fühlen sich da oft unverstanden“ erklärte Staemmler.

Die Besucherinnen und Besucher beteiligten sich intensiv an der Diskussion, berichteten von eigenen DDR-Erfahrungen und hatten viele Fragen, etwa auch zum starken Abschneiden der AfD in Sachsen bei den Bundestagswahlen. „Es gibt ein tiefes Unbehagen in Ostdeutschland. Die Menschen haben einschneidende Umbrucherfahrungen gemacht, oft ohne selbst Einfluss nehmen zu können. Sie spüren eine Unlust, dass sich wieder alles ändert und dass sie sich schon wieder auf Neues, etwa die Flüchtlinge, einstellen müssen“ ordnete Staemmler die Ergebnisse ein. Lars Castellucci sah daneben ähnliche Quellen des Unmuts in Ost und West: „Die Menschen fühlen sich mit ihren Problemen nicht wahrgenommen, wenn wir etwa über Zuwanderung sprechen. Daher ist es wichtig, dass wir den Gesprächsfaden, den das Buch aufnimmt, weiterspinnen – auch in der Öffentlichkeit.“

Zur Lesung eingeladen hatten wie jedes Jahr Castellucci selbst, die Evangelische Kirchengemeinde Wiesloch, die Katholische Seelsorgeeinheit Wiesloch-Dielheim und die SPD Rhein-Neckar.

 

12.11.2017 in Ortsverein

Gruppenbild mit Gerhard Widder

 
Gerhard Widder (5.v.r) mit allen geehrten und den Ortsvereinsvorsitzenden und Mandatsträgern auf Bundes- und Landesebene

Auf dem Ehrungsabend der SPD Rhein-Neckar in Schwetzingen hielt der ehemalige Oberbürgermeistrer der Stadt Mannheim, Gerhard Widder, eine mitreißende Laudatio auf die vielen geehrten.

Dabei sprach er denjenigen, die für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden, sowie den Genossinnen und Genossen, die sich für ihr besonderes Engagement in den Ortsvereinen Anerkennung erworben hatten, einen herzlichen Dank aus.

Mittels einiger Zitate, oftmals auch von Willy Brandt selbst, welcher Gerhard Widder bei seinem Wahlkampf 1983 gleich zweimal mit Besuchen unterstützt hatte, analysierte er die momentane Situation der SPD. Hierbei hob er insbesondere darauf ab, dass diese sich gar nicht verstecken müsse. Im Gegenteil, insbesondere mit den Idealen der SPD, die die Schwachen in den Mittelpunkt ihrer Politik stellt, müsse die Partei den Menschen wieder glaubhaft versichern, auch ihr Leben wieder "etwas leichter zu machen". Dazu sei laut Brandt schließlich Politik da!

 

 

12.11.2017 in Ortsverein

Sonderehrung für Ali Tahta in Schwetzingen überreicht

 
SPD Kreisvorsitzender Thomas Funk überreicht Ali Tahta die Ehrungsurkunde

Vergangenen Freitag hatte der Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach wieder allen Grund, stolz auf eines seiner Mitglieder zu sein. Ali Tahta erhielt auf dem Ehrungsabend der SPD für seine Verdienste für die Partei und insbesondere für unseren Ortsverein eine Sonderehrung.

Ali ist seit 2003 Mitglied in unserem Ortsverein und hat sich in dieser Zeit immer wieder für arbeitsintensive Aufgaben zur Verfügung gestellt. Ali ist in erster Linie Praktiker und bietet seine Hilfe bei allen Aktivitäten immer selbstlos an!
Ali stammt aus einer türkischen Arbeiterfamilie, die im europäischen Teil Istanbuls lebte. Als er in einer Radiatorenfabrik tätig war, organisierte er die ständig wachsende Belegschaft gewerkschaftlich, was ihm damals (Ende der 1960er Jahre in der Türkei) die Stellung kostete. Repressalien in der Türkei veranlassten ihn, schließlich nach Deutschland zu kommen. Ali ist von einem starken und stolzem Klassenbewusstsein geprägt, welches ihn schließlich veranlasste, hier in Deutschland wiederum erst gewerkschaftlich - auch als Betriebsrat - und schließlich politisch aktiv zu werden. Am 01.12.1979 trat er in die SPD ein.
Zunächst in St.Leon-Rot, von 1999-2003 in Bad Schönborn und schließlich (ab 2003) im OV Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach war er in verschiedenen Positionen in den Vorständen der OV's aktiv.
Insbesondere um den jetzigen Ortsverein Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach hat er sich viele Verdienste erworben. So durchlebte der OV insbesondere in den Jahren 2012 - 2014 seine schwerste Zeit. Hier sprang Ali ein und leitete den OV zunächst kommissarisch und schließlich in gewählter Funktion. Als Pragmatiker hielt er „den Laden“ zusammen und führte ihn durch unruhige Zeiten. Dies sicherte dem Ortsverein seine Selbständigkeit und sein Überleben.

Lieber Ali, wir sind froh, dich in unseren Reihen zu haben und danken dir vielmals für die von dir geleistete Arbeit und Unterstützung. Du hast diese Sonderehrung mehr als verdient!

Für den Ortsverein: Holger Schröder

 

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